Unser Buchtipp: Die Sonnenschwester

„Die Sonnenschwester“ ist der mittlerweile sechste und vorletzte Band der weltweit erfolgreichen „Die sieben Schwestern“ – Reihe von Lucinda Riley. Die gebürtige Irin verfolgte in ihrer Jugend eine Schauspielkarriere, die sie aufgrund gesundheitlicher Probleme jedoch unterbrechen musste. Stattdessen widmete sie sich einer weiteren Leidenschaft, dem Schreiben, und veröffentlichte 1992 ihren ersten Roman. Mit ihrem 2010 veröffentlichten Werk „Das Orchideenhaus“ feierte Lucinda Riley schließlich ihren großen internationalen Durchbruch und eroberte Bestsellerlisten rund um den Globus. Auch ihre folgenden Werke erfreuten sich immer größerer Beliebtheit, allen voran ihre aktuelle siebenteilige Buchreihe um die grundverschiedenen Adoptivschwestern d'Aplièse.

Die Sonnenschwester - Inhalt

Elektra d'Aplièse ist die jüngste Adoptivtochter des reichen Pa Salt und war schon in jungen Jahren das Sorgenkind der Familie. Als Erwachsene lebt sie nun ihren Traum als Model auf den Laufstegen der Welt, doch bringt ihr Ruhm auch dunkle Seiten mit sich und so betäubt sie ihre Sorgen mit Alkohol und Drogen. Der plötzliche Tod ihres Vaters, mit dem sie sich nie aussöhnen konnte, treibt sie immer weiter in eine Abwärtsspirale, aus der auch ihre Schwestern sie nicht befreien können.

An ihrem persönlichen Tiefpunkt angelangt scheint das unerwartete Auftauchen ihrer Großmutter Elektra eine neue Chance auf Glück zu bieten. Von dieser erfährt sie mehr über ihre Vorfahrin Cecily, deren Geschichte im Afrika der 40er Jahre beginnt. Cecilys bewegtes Leben bringt Elektra dazu ihr eigenes neu zu bewerten – wird sie ihr Schicksal doch noch zum Guten wenden können?

Die Sonnenschwester – Ein neuer Höhepunkt vor dem Finale

Auch im sechsten Band ihrer „Die sieben Schwestern“ – Reihe folgt Lucinda Riley ihrem mittlerweile bewährten Muster zweier parallel erzählten Handlungsstränge – der eine in der Gegenwart, der andere in der Vergangenheit. Anders als in den früheren Werken steht in „Die Sonnenschwester“ jedoch eine anfangs vergleichsweise unsympathische Protagonistin im Fokus, deren persönliche Entwicklung im Verlauf der Handlung daher besonders bemerkenswert ist. Auch der auf historischen Begebenheiten und Personen basierende Erzählstrang in Kenia zur Zeit des Zweiten Weltkriegs kann auf ganzer Linie überzeugen, so dass man das Buch trotz einer Länge von über 800 Seiten kaum aus der Hand legen kann.

Was die Rahmenhandlung der „Die sieben Schwestern“ – Reihe betrifft, bleiben jedoch auch nach der Lektüre von „Die Sonnenschwester“ noch zahlreiche Mysterien ungelöst, man darf also auf das große Finale gespannt sein.

Fazit: „Die Sonnenschwester / Die sieben Schwestern Bd.6“ von Lucinda Riley ist eine großartige Mischung aus Gegenwarts- und historischem Roman, der wie seine Vorgänger von Anfang bis Ende beste Leseunterhaltung bietet.

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