Unser Buchtipp: Die Fotografin

Große neue historische Saga von Petra Durst-Benning. Der erste Teil von „Die Fotografin“ spielt von 1905 bis 1911 in Württemberg und handelt von einer mutigen Frau, die als Wanderfotografin ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt.

Die Fotografin - Inhalt

Anfang des 20. Jahrhunderts ist die zwanzigjährige Mimi Reventlow glücklich darüber, dass ihre Eltern ihr erlauben eine Ausbildung zur Fotografin zu machen. Ihr Onkel Josef Stöckle, der als Wanderfotograf arbeitet ist ihr großes Vorbild. Zu ihm fühlt sich Mimi durch ihre gemeinsame Leidenschaft – das Fotografieren – tief verbunden. Doch Mimi darf stets nur Hilfsarbeiten ausführen, denn der Besitzer des Ateliers lässt Mimi nicht an die Kamera. Mimi träumt davon, die Menschen ganz natürlich zu fotografieren und ihnen Schönheit zu schenken. Den langweiligen Porträtaufnahmen mit den immer gleichen Hintergründen kann Mimi nichts abgewinnen. Als dann auch noch Mimis Verlobter auf eine Hochzeit hin drängt, was für Mimi bedeuten würde, Haus und Hof zu hüten, schlägt die junge Frau einen ungewöhnlichen Weg für eine Frau in der damaligen Zeit ein. Sie wird Wanderfotografin. Natürlich schlagen ihr anfangs hohe Wellen entgegen, denn keiner der ortsansässigen Fotografen möchte einer jungen Gastfotografin, die unkonventionelle Fotografien anfertigt eine Chance geben. Doch als Mimi die Gelegenheit bekommt, die Königin abzulichten und einer Unternehmerin neuartige Fotografien für deren Werbebroschüre liefert, gelingt es ihr so langsam die Barrieren abzubauen. 1911 bekommt Mimi dann einen Brief ihrer Mutter, die sich um den Gesundheitszustand von Onkel Josef Sorgen macht. Mimi, die sich schon viel zu lange nicht mehr bei ihrem geliebten Onkel hat blicken lassen, reist zu ihm in die Leinenweber-Stadt Laichingen, um ihn zu pflegen und das, obwohl sie kurz zuvor einen charismatischen Mann kennengelernt hat, mit dem sie sich eine Zukunft vorstellen könnte…

Petra Durst-Benning - Über die Autorin

Die 53-jährige deutsche Bestsellerautorin Petra Durst-Benning dürfte vielen von der vierbändigen Maierhofen-Reihe her bekannt sein. Mit ihrer neuen historischen Saga über eine Wanderfotografin erfüllt sich die Autorin einen Kindheitstraum. Ihre Eltern hatten ein Antiquitätengeschäft in Kirchheim unter Teck, in dem sich damals das Fotoatelier des Otto Hoffmann befand. Petra Durst-Benning bewunderte einst seine selbstgemalten Leinwände, die der Fotograf für seine Fotografien verwendete. Die historischen Schwarz-Weiß-Bilder im Atelier von Otto Hoffmann faszinierten Petra Durst-Benning, so dass sie beschloss einen Roman darüber zu schreiben. Da die Autorin zudem gerne über Frauen mit Männerberufen schreibt, wurde aus dem Fotografen die Fotografin Mimi Reventlow.

Fazit: Wenn Sie Lust darauf haben ungewöhnliche Ort zu besuchen, interessante Menschen kennen zu lernen und in fremde Schicksale einzutauchen, dann ist die Saga Die Fotografin genau das Richtige für Sie! Der zweite Teil von Die Fotografin „Zeit der Entscheidung“ ist übrigens für April 2019 angekündigt.

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