Stichwort Archiv: Belletristik

Unser Buchtipp: Zehn Jahre musst du opfern/Dark Palace Bd.1

Den grandiosen Debütroman der britischen Schriftstellerin Vic James „Zehn Jahre musst du opfern / Dark Palace Bd.1“ gibt es nun endlich auch in deutscher Übersetzung zu lesen. Bereits vor der Veröffentlichung ihres Erstlingswerks schlug dieses im Internet hohe Wellen, da der Entstehungsprozess Stück für Stück auf der Onlineplattform Wattpad mitverfolgt werden konnte. Im englischen Original wurde die dystopische Young Adult-Trilogie diesen Sommer bereits zu Ende geführt und konnte Fans rundum begeistern. Bis zum Erscheinen der Folgebände müssen wir uns hierzulande allerdings wohl noch ein wenig in Geduld üben.
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Hans Fallada – Kleiner Mann, was nun?

Hans Fallada gehört zu zwischenzeitlich fast vergessenen Autoren, die plötzlich eine Renaissance erleben. Über 60 Jahre nach seinem Tod wurde sein Widerstandsroman „Jeder stirbt für sich allein“ in der ungekürzten Originalfassung neu veröffentlicht und ein Verkaufserfolg. (mehr …)

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John Irving – Straße der Wunder

Seit seinem Durchbruch mit „Garp und wie er die Welt sah“ landen John Irvings Romane regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Nicht nur "Garp", auch "Hotel New Hampshire" oder "Gottes Werk und Teufels Beitrag" wurden erfolgreich verfilmt. (mehr …)

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Siegfried Lenz – Der Überläufer

Anderthalb Jahre nach seinem Tod erobert ein Roman von Siegfried Lenz die Bestsellerlisten: Der Schriftsteller hatte „Der Überläufer“ bereits 1951 fertiggestellt, sein Verlag wollte das Buch aus Sorge vor der politischen Stimmung im Kalten Krieg aber nicht herausgeben. So sorgt sein eigentlich zweites Buch erst posthum für Aufsehen. Was aber hat dem Verlag an Lenz‘ Roman über den Irrsinn des Krieges so missfallen, dass das Manuskript abgelehnt wurde?
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Das sind die Preisträger der Leipziger Buchmesse

Guntram Vesper

Guntram Vesper„Herzlichen Dank. Mehr kann ich nicht sagen.“ Mit diesen Worten nahm Schriftsteller Guntram Vesper gestern sichtbar überrascht den Preis der Leipziger Buchmesse 2016 entgegen. In der Tat war mit der Ehrung für sein Belletristik-Werk „Frohburg“ nicht zu rechnen. Gab es mit Marion Poschmann beispielsweise eine harte Konkurrentin. Auch die anderen Finalisten durften sich berechtigte Hoffnungen machen. Dass es am Ende Vesper wurde, ist aber mindestens genauso verdient. „Frohburg“ – dieser 1000-Seiten-Koloss, dieses Mammutwerk – baut eine umfangreiche Geschichtslandschaft vor uns auf und widmet sich allen entscheidenden Phasen des bewegenden 20. Jahrhunderts. Der 1941 Geborene hat seiner Heimat eine Hommage bereitet und ist dafür belohnt worden.

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