Unterwerfung von Michel Houellebecq – Aktuelle Neuerscheinung

Houellebecq - Unterwerfung

Houellebecq - UnterwerfungMan wirft literarischen Werken oftmals vor, dass sie für das Leben der Menschen keinen anderen Wert haben, als unsere Spezies zu unterhalten und die Zeit mit Unnützem zu vergeuden. Dieser kritische Ansatz basiert auf der Annahme, Literatur müsse dem Menschen etwas gesellschaftlich Relevantes vorlegen und ihn dazu bringen, sich mit Themenfeldern dieser Güteklasse auseinanderzusetzen, sich mit ihnen zu beschäftigen. Aktuell gibt es kaum ein Werk, das gesellschaftlich relevanter scheint als Michel Houellebecqs „Unterwerfung, das vielerorts mit dem Terroranschlag auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Verbindung gebracht wird. Ohne Frage ist sein Werk an diesen Tagen nicht komplett von dem Vorfall zu trennen. Das Szenario, das er in „Unterwerfung“ aber vorlegt, kann weder positiv noch negativ bewertet werden. Es ist nämlich vor allem eines – ein Gedankenexperiment, das einen stilistisch sehr gereiften Michel Houellebecq zeigt.
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Mortdecai – Unser Filmtipp

Mortdecai

Mortdecai Die Besetzung des neuen Films „Mortdecai – Der Teilzeitgauner“ mit Johnny Depp in der Hauptrolle des Ganoven Charlie Mortdecai zeigt, dass Regisseur David Koepp („Das geheime Fenster“) sich bei einem Film, der komisch und phasenweise sogar etwas surreal daherkommt, sich wieder voll auf den Mann für die ganz besonderen Rollen verlässt. „Mortdecai – Der Teilzeitgauner“ ist ein Film, der irgendwo zwischen Krimi und Komödie anzusiedeln ist, weitgehend Elemente aus beiden Genres miteinander vereint und vor allem Eines meistert: Uns zu entertainen. Dass neben Depp mit Gwyneth Paltrow als dominante Gattin und Ewan McGregor als ambitionierter Inspektor noch zwei andere Schwergewichte des Filmgeschäfts mitmischen, rundet die Darbietung optimal ab.
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Die Nominierten der Oscars 2015

Grand Budapest Hotel

Jeder Monat bringt seine ganz besonderen Ereignisse mit sich. Für den kommenden Februar schieben sich da vor allem zwei Daten ins Rampenlicht. Erster Termin, den niemand verpassen sollte und der auf dem ganzen Globus für Furore sorgen wird, ist der Super Bowl gleich am ersten Tag des zweiten Monats. Exakt drei Wochen später sollte man ebenso ein wenig vorschlafen, um die Geschehnisse der Sonntagnacht live mitzuerleben. Ende Februar werden in L. A. nämlich die 87. Academy Awards verliehen. Auch als Oscar bekannt, geht es hier um den weltweit begehrtesten Filmpreis. Am letzten Donnerstag hat die Jury die Kandidatenlisten herausgegeben. Zwei Filme sind dort besonders präsent, sie können sich berechtigte Hoffnungen auf mehrere Goldlinge machen.
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Dschungelcamp 2015 – Unser Eventtipp

Melanie Müller - Machs Dir selbstAn diesem Montag haben wir im Blog einen neuen Thriller vorgestellt. Dieser beweist ganz klar, wie unterhaltsam asiatische Literatur sein kann. Autor Kazuaki Takano, derzeit in aller Munde, schickt seine Hauptfigur Jonathan Yeager mitten in den kongolesischen Dschungel, wo jede Menge sonderbare Arten aus Flora und Fauna auf ihn warten. Genau auf diese treffen in den kommenden Wochen auch elf mehr oder weniger bekannte Prominente, die sich im australischen Lianen-Wirrwarr ins Dschungelcamp 2015 begeben und vielleicht sogar ähnliche Unterhaltung wie die gleichnamige Hollywoodproduktion um Jean-Claude van Damme und Adam Brody („Dschungelcamp – Welcome to the Jungle“) liefern. Über dasFormat gab es bereits unzählige Diskussionen. Die einen lieben es, ehemaligen Größen aus Sport- und Showgeschäft sowie den jungen Emporkömmlingen dabei zuzusehen, wie sie durch den Schlamm wetzen und leckere Kakerlaken verzehren dürfen. Die anderen wiederum kritisieren die Sendung und verweisen auf den Quatsch, der dabei durch die Röhre geht. Egal, für welche Ansicht Sie Partei ergreifen. Auch Sie werden an Gesprächen über das Dschungelcamp 2015 im Januar nicht mehr vorbeikommen.
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Frau Müller muss weg – Unser Filmtipp

Frau Müller muss weg

Frau Müller muss wegDie Schule ist oftmals ein Brennpunkt. Speziell, wenn es um das heikle Thema Noten geht, treffen Meinungen aufeinander, die entgegengesetzter nicht sein könnten. Die Spannbreite bei der Bewertung von Leistungen reicht bekanntermaßen von Eins bis Sechs, von „Sehr gut“ bis „Ungenügend“. Wer viele Fehler macht, kann sicher keine Eins mehr bekommen, dahinter herrscht aber vielfach ein wenig Spielraum. In diesem die richtige Wahl zu treffen, ist eine subjektive Geschichte und eine, bei der Lehrer und Schüler bzw. im Grundschulalter des Öfteren ihre Eltern schon mal aneinandergeraten. Besonders, wenn die einzelnen Noten darüber entscheiden, ob das Kind folglich den Gang aufs Gymnasium auf sich nehmen darf oder nicht. In der Klasse von Frau Müller könnte das vielen verwehrt bleiben, weshalb für die Eltern Eines klar ist: „Frau Müller muss weg“.
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