Die Nominierten der Oscars 2015

Grand Budapest Hotel

Jeder Monat bringt seine ganz besonderen Ereignisse mit sich. Für den kommenden Februar schieben sich da vor allem zwei Daten ins Rampenlicht. Erster Termin, den niemand verpassen sollte und der auf dem ganzen Globus für Furore sorgen wird, ist der Super Bowl gleich am ersten Tag des zweiten Monats. Exakt drei Wochen später sollte man ebenso ein wenig vorschlafen, um die Geschehnisse der Sonntagnacht live mitzuerleben. Ende Februar werden in L. A. nämlich die 87. Academy Awards verliehen. Auch als Oscar bekannt, geht es hier um den weltweit begehrtesten Filmpreis. Am letzten Donnerstag hat die Jury die Kandidatenlisten herausgegeben. Zwei Filme sind dort besonders präsent, sie können sich berechtigte Hoffnungen auf mehrere Goldlinge machen.
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Dschungelcamp 2015 – Unser Eventtipp

Melanie Müller - Machs Dir selbstAn diesem Montag haben wir im Blog einen neuen Thriller vorgestellt. Dieser beweist ganz klar, wie unterhaltsam asiatische Literatur sein kann. Autor Kazuaki Takano, derzeit in aller Munde, schickt seine Hauptfigur Jonathan Yeager mitten in den kongolesischen Dschungel, wo jede Menge sonderbare Arten aus Flora und Fauna auf ihn warten. Genau auf diese treffen in den kommenden Wochen auch elf mehr oder weniger bekannte Prominente, die sich im australischen Lianen-Wirrwarr ins Dschungelcamp 2015 begeben und vielleicht sogar ähnliche Unterhaltung wie die gleichnamige Hollywoodproduktion um Jean-Claude van Damme und Adam Brody („Dschungelcamp – Welcome to the Jungle“) liefern. Über dasFormat gab es bereits unzählige Diskussionen. Die einen lieben es, ehemaligen Größen aus Sport- und Showgeschäft sowie den jungen Emporkömmlingen dabei zuzusehen, wie sie durch den Schlamm wetzen und leckere Kakerlaken verzehren dürfen. Die anderen wiederum kritisieren die Sendung und verweisen auf den Quatsch, der dabei durch die Röhre geht. Egal, für welche Ansicht Sie Partei ergreifen. Auch Sie werden an Gesprächen über das Dschungelcamp 2015 im Januar nicht mehr vorbeikommen.
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Frau Müller muss weg – Unser Filmtipp

Frau Müller muss weg

Frau Müller muss wegDie Schule ist oftmals ein Brennpunkt. Speziell, wenn es um das heikle Thema Noten geht, treffen Meinungen aufeinander, die entgegengesetzter nicht sein könnten. Die Spannbreite bei der Bewertung von Leistungen reicht bekanntermaßen von Eins bis Sechs, von „Sehr gut“ bis „Ungenügend“. Wer viele Fehler macht, kann sicher keine Eins mehr bekommen, dahinter herrscht aber vielfach ein wenig Spielraum. In diesem die richtige Wahl zu treffen, ist eine subjektive Geschichte und eine, bei der Lehrer und Schüler bzw. im Grundschulalter des Öfteren ihre Eltern schon mal aneinandergeraten. Besonders, wenn die einzelnen Noten darüber entscheiden, ob das Kind folglich den Gang aufs Gymnasium auf sich nehmen darf oder nicht. In der Klasse von Frau Müller könnte das vielen verwehrt bleiben, weshalb für die Eltern Eines klar ist: „Frau Müller muss weg“.
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Extinction von Kazuaki Takano – Unser Buchtipp

Takano - Extinction

Takano - ExtinctionSpannender kann der Start ins Jahr 2015 eigentlich nicht ablaufen. Der japanische Kultautor Kazuaki Takano zeigt mit „Extinction“ in Perfektion, was derzeit im Genre Thriller machbar ist. Sein Werk sprüht nur so vor spannenden und vor allem zeitlich relevanten Elementen, verfügt über einen charismatischen Hauptprotagonisten und besticht mit einer durchweg unterhaltsamen Erzählstruktur. Wer meint, Haruki Murakami ist das einzige, was asiatische Literatur derzeit interessant macht, wird bei „Extinction“ eines Besseren belehrt. An diesem Thriller kommt niemand, der unterhaltsame Lektüre lesen möchte, vorbei.
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Die Werke des Kurt Tucholsky

Tucholsky

TucholskyBei vielen großen Persönlichkeiten aus früheren Tagen kann man sich nie so recht vorstellen, wie sie in der heutigen Zeit durch das Leben wandeln könnten. Was würde ein Goethe heute schreiben, wäre Marylin Monroe ein Sinnbild der weiblichen Schönheit und könnte Gerd Müller noch immer der Bomber der Nation sein? So wirklich vorstellen kann sich das niemand, schließlich haben wir heute andere Vertreter, die gesellschaftsrelevant herausstechen. Aus meiner Sicht würde ein Kurt Tucholsky sehr gut ins Jahr 2015 passen. Gemäß seines Naturells wäre er sicher ein herausragender Blogger. Keiner, der Ihnen Bücher oder Filme näherbringt, sondern einer, der sich tagtäglich zum politischen Geschehen äußert. Das nämlich konnte Kurt Tucholsky besser als jeder andere und das ist das, was ihn nicht nur an seinem heutigen 125. Jahrestag weiterhin in unserer Erinnerung schweben lässt.
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