Die Nominierten der Oscars 2015

Grand Budapest Hotel

Jeder Monat bringt seine ganz besonderen Ereignisse mit sich. Für den kommenden Februar schieben sich da vor allem zwei Daten ins Rampenlicht. Erster Termin, den niemand verpassen sollte und der auf dem ganzen Globus für Furore sorgen wird, ist der Super Bowl gleich am ersten Tag des zweiten Monats. Exakt drei Wochen später sollte man ebenso ein wenig vorschlafen, um die Geschehnisse der Sonntagnacht live mitzuerleben. Ende Februar werden in L. A. nämlich die 87. Academy Awards verliehen. Auch als Oscar bekannt, geht es hier um den weltweit begehrtesten Filmpreis. Am letzten Donnerstag hat die Jury die Kandidatenlisten herausgegeben. Zwei Filme sind dort besonders präsent, sie können sich berechtigte Hoffnungen auf mehrere Goldlinge machen.

Grand Budapest HotelViele Oscars für „Birdman“ und „Grand Budapest Hotel“?

Komödien konnten in den vergangenen Jahren zwar einige Achtungserfolge verzeichnen, grundsätzlich aber sahnen eher große Dramen die wichtigsten Preise ab. Nun ist die Nominierungsliste an sich keine Garantie für die Vergabe, ein erster Richtungsanzeiger für die Oscars 2015 ist sie aber allemal. Insofern dürfen die beiden Komödien „Birdman“ und „Grand Budapest Hotel“ als die großen Favoriten in die Nacht gehen. Ganze neun Möglichkeiten gibt es für beide, darunter die Königsdisziplinen Bester Film und Beste Regie. Ebenfalls ordentlich vertreten und mit nur einer Chance weniger geht das Kriegsdrama „The Imitation Game“ ins Rennen. Sechs Nominierungen gibt es für „Boyhood“ und „American Sniper“.

BoyhoodNeil Patrick Harris führt durch die Oscars 2015

Neben den bereits benannten Filmen dürfen sich auch die ansonsten vielfach übergangene Martin Luther King jr. Geschichte „Selma“ und „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ Hoffnungen auf die Nachfolge des letztjährigen besten Films „12 Years a Slave“ machen. In den Darstellerkategorien duellieren sich unter anderem Julianne Moore („Still Alice“) und Reese Witherspoon („Wild“) sowie Bradley Cooper („American Sniper“) und Benedict Cumberbatch („The Imitation Game“). Ethan Hawke („Boyhood“) und Meryl Streep („Into the Woods“) könnten die besten Nebendarsteller heißen. Bis zum 22. Februar bleibt alles reine Spekulation. Im Übrigen auch, ob Wim Wenders (mit „The Salt of the Earth“ nominiert für die Kategorie Bester Dokumentarfilm) Hollywood als strahlender Sieger verlässt. Mit Neil Patrick Harris hat man auf jeden Fall einen geeigneten Moderator für die Nacht der Nächte gefunden.

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