Kategorie: Hörbücher

Umberto Eco – Nullnummer

Natürlich gehört das Sterben zum Leben dazu. Sicher es ist nicht Teil des Lebens, sondern vielmehr das Ende. Doch wir machen uns während des Lebens schon mit dem Tod bekannt, erwägen ihn als Option, setzen uns mit ihm auseinander. Wenn ein Mensch mit 84 aus dem Leben scheidet, wenn er stirbt, dann scheint es der natürliche Lauf der Dinge. 84 Jahre sind ein stolzes Alter. Ein langes Leben, auf das man stolz zurückblicken kann. Dennoch aber gibt es Tode, die ein Loch hinterlassen, nach denen eine Lücke klafft. Genau diese hat sich mit dem gestrigen Tod von Umberto Eco aufgetan. Einer der größten Literaten unserer Zeit hinterlässt viele traurige Leser. Denn er hat auch im hohen Alter, trotz Krebs, noch ein wahnsinnig hellen Kopf gehabt, was in seinem letzten Werk „Nullnummer“ mehr als deutlich wurde.
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Kirsten Boie: Thabo – Detektiv & Gentleman. Der Nashorn-Fall

Sanibonani! Thabo Sonnyboy Shongwe heißt die neue Kinderbuchfigur von Kirsten Boie, und der aufgeweckte Junge will eines Tages ein echter Gentleman werden. Oder noch besser: Privatdetektiv. Denn wie ein Detektiv ermitteln muss, weiß er aus alten Miss Marple-Filmen. Dumm nur, dass es im beschaulichen afrikanischen Örtchen Hlatikulu noch nie einen Kriminalfall gab. Doch dann wird im angrenzenden Safaripark ein Nashorn wegen seines kostbaren Horns ermordet und es liegt an Thabo und seinen Freunden Emma und Sifiso, den Nashorn-Mörder aufzuspüren. Denn zunächst gerät sein Onkel Vusi, der in der Lion Lodge als Ranger arbeitet, unter Verdacht ...
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Robert Galbraith – Die Ernte des Bösen

Spätestens mit ihrem dritten Kriminalroman um Detektiv Cormoran Strike – ein Afghanistan-Veteran – gelingt es Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling sich endgültig des Vorwurfs, auf Ewigkeit nur mit Geschichten um den Zauberlehrling Erfolg haben zu können, zu entledigen. Aus meiner Sicht ist ihr das bereits mit „Der Ruf des Kuckucks“, bei dem sie erstmalig unter dem Pseudonym Robert Galbraith verfasste, gelungen. Jetzt dürften das auch die letzten Kritiker akzeptieren müssen, denn „Die Ernte des Bösen“ ist ein rasanter Krimi mit einer zunächst sehr undurchschaubaren Entwicklung. Er besticht mit viel Spannung, guter stilistisch passender Wortwahl und zwei grandiosen Akteuren.
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Rita Falk – Leberkäsjunkie

Unter den beliebten Regionalkrimis gehören Rita Falks Fälle mit dem Eberhofer Franz zu den erfolgreichsten Reihen. In „Leberkäsjunkie“ begibt sich der Polizist aus dem niederbayerischen Niederkaltenkirchen bereits zum siebten Mal auf unterhaltsame Verbrecherjagd. Dabei muss der grantige Ermittler, geschwächt durch eine strenge Diät (erhöhte Cholesterinwerte!), den rätselhaften Mord an einem Gast der Mooshammer Liesl aufklären. Ist tatsächlich Buengo, der Stürmer des FC Rot-Weiß Niederkaltenkirchen, in den Fall verwickelt?
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Jo Nesbø – Das Versteck

Es ist keinesfalls leicht, wenn der Erfolg einen verwöhnt, sich von den Garanten für ebendiesen zu lösen. Im Fall des norwegischen Schriftstellers Jo Nesbø mag es den mit Kriminalromanen bestens bekannten Leser schon ein wenig verwirren, dass der Protagonist nicht Harry Hole heißt. Im ersten Werk seiner neuen Blood on Snow Reihe, „Der Auftrag“, hat er aber durchaus unter Beweis gestellt, dass er auch anders und ohne den beliebten Ermittler schreiben kann. „Das Versteck“ ist die Fortsetzung des ersten Bandes, der Akteur wechselt, ist jetzt nicht mehr Profikiller, sondern Geldeintreiber. Der Spannungsfaktor aber ist nahezu unverändert und sagenhaft hoch.
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