Jurassic World – Unser Filmtipp

Jurassic World

Jurassic WorldDreimal schon hat es der Bestseller von Michael Crichton auf die Leinwand geschafft. 2001 war „Jurassic Park III“ das letzte Franchise. Obwohl ein vierter Teil schon da als ziemlich gesichert galt und im Jahr 2006 erstmals im großen Stil über „Jurassic Park IV“ gesprochen wurde, verzögerte sich die Veröffentlichung bis in den Sommer des Jahres 2015. Nun aber steht das Resultat und mit „Jurassic World“ gehen Produzent Steven Spielberg und sein ausführender Regisseur Colin Trevorrow zu den Wurzeln zurück. Sie erfüllen den Traum von einem Vergnügungspark mit Dinosauriern, in denen Millionen Menschen der Neuzeit die Ur-Wesen aus früheren Zeitaltern bewundern können.

Jurassic World braucht eine neue Attraktion

Vor mehr als zwanzig Jahren liefen die Ereignisse auf der Isla Nubar komplett aus dem Ruder. Die Erinnerungen sind noch präsent und dennoch ist der Themenpark längst wieder geöffnet. Millionen Besucher pilgern jährlich in den Dinopark „Jurassic World“ von John Hammonds. Zuletzt aber wurden immer weniger Eintrittskarten verkauft, weshalb die Verantwortlichen an neuen Attraktionen tüfteln. Allen voran Wissenschaftlerin Claire Dearing (Bryce Dallas Howard), die Kreuzungen heranzüchtet, die es in der Natur niemals gegeben hat. Ihre Errungenschaften wird auf den Namen Indominus Rex getauft. Es ist das größte und gefährlichste Ausstellungsstück in „Jurassic World“.

Jurassic World -Die größte Gefahr heißt Größenwahn

Selbst die Velociraptoren flüchten vor dem Monster-Hybrid. Die Gefährlichkeit des Neulings wird zunächst heruntergespielt. Kluge Köpfe wie Claires Ex-Schwarm Owen Grady (Chris Pratt) können die Situation jedoch richtig einschätzen und warnen vor dem Größenwahn, der letztlich in jeder der bisherigen Verfilmungen in „Jurassic Park“ in einer Katastrophe endete. Parallelen zu den anderen drei Teilen gibt es natürlich, doch „Jurassic World“ setzt mit einigen neuen Ur-Wesen und weiteren innovativen Elementen schöne Duftnoten, die den Blockbuster sehr sehenswert machen. Regisseur Trevorrow lässt zum Beispiel in Anlehnung an seinen Produzenten weiße Haie als Dinofutter herhalten. Er setzt noch andere Ausrufezeichen, besonders in den hochwertigen szenischen Einstellungen, die einen direkt in die „Jurassic World“ eintauchen lassen.

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