96 Hours: Taken 3 – Unser Filmtipp

96 Hours Taken 3

96 Hours Taken 3In den letzten Wochen und Monaten haben wir das finale Stück zahlreicher Kinotrilogien erleben dürfen. In der laufenden Sieben-Tage-Phase folgt ein weiterer Vertreter dieser Kategorie, wenngleich man es bei der Reihe „96 Hours“ gar nicht unbedingt auf dem Schirm hat, dass es sich hierbei um einen fest verplanten Dreiteiler handelt. In der Tat setzt „96 Hours: Taken 3“ einige neue Elemente, dank denen sich der dritte Film von den bisherigen zweien unterscheidet. Dass sich der Gang ins Kino lohnt, sei den Besuchern aber dennoch vorab verraten. Dafür sorgt ein Liam Neeson in Bestform und mit Oliver Megaton ein Regisseur, der schon im zweiten Teil bewiesen hat, dass er sein Handwerk durchaus versteht.

96 Hours: Taken 3 – Liam Neeson als brillanter Einzelkämpfer

Dass es sich bei Liam Neeson („Schindlers Liste“) um einen echten Top-Darsteller handelt, zeigt allein schon die Oscar-Nominierung für das Drama um den Fabrikanten während der letzten Tage des Zweiten Weltkrieges. In den zurückliegenden Jahren hat er sich mehr und mehr dem Actionthriller verschrieben und in den ersten beiden Teilen von „96 Hours“, „Non-Stop“ oder „Unknown Identity“ mehr als deutlich offenbart, dass ihm diese Rollen liegen. Im Gegensatz zu den zwei vorherigen Episoden wird in „96 Hours: Taken 3“ keine Person aus dem nahen Umfeld der Hauptfigur Bryan Mills entführt, was das Finale ein wenig aus der Trilogie heraushebt, es aber keinesfalls langweiliger macht. Vielmehr erlebt man den ehemaligen Elitesoldaten noch entschlossener als je zuvor.

Ihm bleiben 96 Hours, um das Kostbarste zu beschützen

Zunächst scheint „96 Hours: Taken 3“ harmonisch zu beginnen. Sowohl Kim Mills (Maggie Grace) als auch Lenore St. John (Famke Janssen) sind wohlauf, Bryan Mills wirkt entspannt. Die Lage ändert sich schnell, als Letztere tot auf dem Bett liegt und in Windeseile die Polizei vor Ort ist, um Mills als Täter festzusetzen. Mit brillanter Nahkampftechnik entwendet er sich aus dieser Situation und taucht unter, um die Wahrheit herauszufinden. Chef-Ermittler Franck Dotzler (Forest Whitaker) weiß schnell, mit wem er es zu tun hat und dass Mills aufgrund seiner Vergangenheit keinesfalls leicht zu schnappen sein wird. Vielmehr geht er auf die Jagd nach den Übeltätern und erkennt sehr bald, dass noch mehr für ihn auf dem Spiel steht – Das Leben seiner Tochter. „96 Hours: Taken 3“ treibt das Spektakel rasant auf die Spitze, in diesem gut einhundert Minuten starken Thriller voller Actionszenen bekommt man keine Verschnaufpause.

 

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