Zweiohrküken

Nach Keinohrhasen sind es nun die Zweiohrküken von Til Schweiger, die Frauenherzen zum Schmelzen bringen sollen. Ist ihm das gelungen? Ich denke schon, jedoch nicht ganz so elegant, wie es im ersten Teil vonstattenging.

Ludo und Anna sind nach zwei Jahren immer noch ein Paar, haben aber auch so ihre Höhen und Tiefen. Sie muss ständig hinter ihm aufräumen und er versteht sie sowieso nicht. Es sind die typischen Alltagsprobleme in einer Beziehung. Diese verbalen Wortgefechte, die jeder so oder so ähnlich wohl schon selbst miterlebt hat, sorgen mitunter für viel Spaß beim Zuschauer. Die Sache spitzt sich zu, als Annas Ex-Freund zu Besuch ist und auch Ludo trifft eine alte Bekannte wieder, die mindestens zwei schlagende Argumente mitbringt.

Zweiohrküken lebt weiterhin von den bezaubernden Kindergartenszenen und der Situationskomik. Dieses Mal sind es aber nicht die Kennenlernprobleme, sondern typische Beziehungsprobleme. Daran krankt der Film hier und da, denn was vorher spritzig war, ist nun gediegen. Dennoch finden sich immer wieder komische Szenen. Man muss aber auch klar sagen, dass der Streifen nun noch mehr zum Frauenfilm avanciert ist, vor allem das Ende ist für hartgesottene Kerle nicht leicht zu verdauen 😉 Herausragend fand ich jedoch die eingefangene Atmosphäre, die gut gemachten Bilder und Szenen. Großes Kino dafür!


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