Zero von Marc Elsberg – Unser Buchtipp

Elsberg - ZeroDas 21. Jahrhundert lebt von seinen bisher entwickelten technischen Möglichkeiten. Ohne Frage tragen Tablets, Smartphones und Datenbrillen heute eine wichtige, gar lebenserhaltende Aufgabe für die Erdbevölkerung. Die Geschichte rund um Edward Snowden zeigt uns, wo das Ganze hinführen kann. Ein Szenario der Güteklasse „1984“ des legendären George Orwell scheint da gar nicht mehr so weit entfernt zu sein. Das zeigt sich auch im stetigen Erscheinen von Romanen, die das Thema der digitalen Kommunikation und all ihren Tücken bisweilen auf die Spitze treiben. Vor einigen Jahren hat Kultautor Robert Harris die Macht der Technik in „Angst“ gebündelt, Marc Elsberg gelingt dies nun in seinem Buch Zero.

Zero – Ein Mann der warnenden Worte

Die Geschichte beginnt mit der Journalistin Cynthia Bonsant, die einen Fall genauer unter die Lupe nehmen möchte. Ein kleiner Junge wurde tot aufgefunden und die Spuren führen die Protagonistin zur Internetplattform Freemee. In Anlehnung an ein großes Erfolgsunternehmen aus dem Social Media Bereich werden hier Daten gesammelt und analysiert. Den Millionen Nutzern wird im Gegenzug dafür ein besseres Leben mit vielen offen stehenden Türen versprochen. Einer mag diesem vielversprechenden Angebot nicht so wirklich trauen – Online-Aktivist „Zero“. Dieser hat in verschiedenen Netzwerken bereits davor gewarnt, sich auf das gefährliche Spiel mit den Daten einzulassen. Dafür ist er zu einer der meistgesuchtesten Personen des Erdballs aufgestiegen.

Zero – Eine Gefahr von unvorstellbarem Ausmaß

Für Cynthia, die nach Antworten sucht, welche niemand hören möchte, beginnt die Gefahr zu Beginn von „Zero“ eher auf geringem Niveau. Genau das führt man wiederum auf das Wirken von Freemee zurück. Doch Seite für Seite wird der Journalistin schließlich klar, dass hier etwas passiert, was ernsthafte Probleme für die Menschheit mit sich bringt. Cynthia stößt bei ihrer Recherche in ein Wespennest und schnell ändert sich die Perspektive: Die Jägerin der Wahrheit wird zur Gejagten der realen Umstände, die von den modernen Variationen des technischen Lebens längst kontrolliert wird.


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