Wundertüte von Susanne Fröhlich – Unser Buchtipp

Fröhlich - WundertütePatchwork-Familien sind im Jahr 2015 wahrlich keine Besonderheit mehr. Bei Paaren, die aus früheren Beziehungen Kinder mit in eine neue Gemeinschaft bringen, rümpft heute niemand mehr seine Nase. Dennoch ist es für Andrea Schnidt, die Frau in Susanne Fröhlichs neuem Roman „Wundertüte“ eine Sache, die sie am neuen Traummann zweifeln lässt. Eigentlich ist der nämlich perfekt, passt optisch und auch vom Wesen her voll in ihr Leben, wäre da nicht seine Tochter. Davor sollte man sich vielleicht besser in Acht nehmen, denn einfach ist so eine Situation nie.

Wundertüte – Ein Leben voller Überraschungen

Das Leben ist keine „Wundertüte“, aber etwas Spannung darf schon sein, oder etwa nicht? Gerade in der Liebe muss es schon mal prickeln, Langeweile gehört nichts in diesen Bereich. Das findet zumindest Andrea Schnidt, die deutlich von ihrem neuen Lover schwärmt. Nie hätte sie es für möglich gehalten, dass jemand sie noch einmal so inspirieren kann. Mit viel Charme, großem Temperament und einer imponierenden Intelligenz erobert er ihr Herz. Paul ist zudem ein echter Blickfang und als Kinderarzt ohnehin ein Traum von Mann. Was könnte man denn Besseres vollbringen als kleinen Kindern helfen? Ein eben solches ist aber das große Problem, denn Paul bringt eine zickige Tochter mit, die Andrea nicht wirklich an seiner Seite sehen will.

Wundertüte – Susanne Fröhlich spricht über ihre Erfahrungen

Bestsellerautorin Susanne Fröhlich lehnt sich selten weit aus dem Fenster. Sie weiß, worüber sie schreibt, hat vieles von dem, was in ihren Romanen steht, selbst einmal erlebt. Natürlich setzt die kleine Gegenspielerin viele Mittel ein, um ihren Papa für sich zu behalten und der Neuen keine Chance zu geben. Dass ihre Kids vom jungen Glück ebenso wenig halten, macht die Situation nicht leichter. „Wundertüte“ thematisiert die Probleme, die sich bei einer Beziehung vor diesem Hintergrund logischerweise ergeben. Susanne Fröhlich erzählt das auf etwa 300 Seiten in ihrer gewohnt witzigen Art, in der auch einiges an persönlicher Empathie zu erkennen ist.


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter