Literarische WM 2014 – Gruppe A

Lange dauert es nicht mehr, bis sich in Brasilien die 32 besten Teams der Welt duellieren, um untereinander die beste Fußballnation des Erdballs auszumachen. Schon jetzt befindet sich das ganze Land in großer Vorfreude auf das sportliche Großereignis. Nicht zuletzt deswegen wollen auch wir den Blick in Richtung Brasilien recken und die literarischen Highlights aller Teilnehmer der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 vorstellen. Beginnend mit der Gruppe A präsentieren wir in den kommenden Wochen alle 32 Länder und stellvertretend einen Schriftsteller bzw. eine Schriftstellerin, die man bereits hervorbringen konnte.

Coelho - Die Schriften von AccraBrasilien – Paulo Coelho

Paulo Coelho ist einer der wenigen südamerikanischen Autoren, die es auch außerhalb des Kontinents zu großem Erfolg geschafft haben. Seine einfühlsamen Romane zeigen der Welt nicht nur Liebesgeschichten, Abenteuer und feste Freundschaften, sondern stets auch Elemente seiner brasilianischen Heimat. Das wird nicht zuletzt in „Die Schriften von Accra“ deutlich.

Andric - Die Brücke über die DrinaKroatien – Ivo Andric

Der serbokroatische Literaturnobelpreisträger Ivo Andric ist zwar in Bosnien geboren und in Serbien gestorben. Seine Werke wie „Die Brücke über die Drina“ sind aber auch sinnbildlich für sämtliche kroatische Literatur. Der Kosmopolit, der in allen drei benannten Staaten großen Einfluss und enorme Anerkennung besaß, verfasste viele seiner Schriften während der Internierung im Zweiten Weltkrieg.

Paz - Das Labyrinth der EinsamkeitMexiko – Octavio Paz

Auch Octavio Paz wurde mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Die Gründe hierfür sind vielseitig, vor allem aber in seinem essayistischen Schreiben begründet. „Das Labyrinth der Einsamkeit“ ist das wohl größte Werk eines Mannes, der nie davor zurückschreckte, Kritik am Verhalten seiner Landsleute zu üben und sie zu mehr Identifikation mit ihrer Herkunft Mexiko zu animieren.

Beti - Cruel CityKamerun – Mongo Beti

In eine äußerst facettenreiche Gruppe gehört auch ein afrikanischer Teilnehmer. Mongo Beti steht Parade für die neokolonialistische Literatur Kameruns. Selbst in einem kleinen Dorf aufgewachsen, spricht er vielen Afrikaner aus der Seele. Seine Schriften wie „Die grausame Stadt“ beinhalten alltäglichen Themen des schwarzen Kontinents, leben von ihrer immensen Spannung und verschweigen nicht, dass sich noch vieles im Umbruch befindet.

Der bücher.de-Tipp für das Achtelfinale:

Paulo Coelho und Octavio Paz


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