Wissenswertes: Krimi-Trends und Begriffserklärungen

Die erste Woche unseres Krimifestivals ist nun vorbei. Einige spannende Werke und ihre famosen Autoren durften wir bisher schon kennenlernen. Außerdem gab es am Montag an dieser Stelle bereits eine kleine Zusammenfassung zur Definition und Entstehung dieses Literaturgenres. Heute vertiefen wir die Thematik etwas mehr und besprechen Trends und Fachbegriffe. Wer weiß – vielleicht werden ja auch diese mal Bestandteil einer Quizfrage bei einem unserer Gewinnspiele zum Krimifestival?!

 

Der Krimi im Wandel der Zeit

Man darf feststellen, dass die früher allseits beliebten Detektivgeschichten langsam an Bedeutung verlieren. Sherlock Holmes hat ausgedient und an seine Stelle treten immer öfter bayerische Kleinstadtkommissare, deren sonstige Aufgabe darin beseht, umgefallene Kühe wieder aufzurichten. Eben diese, hier und da weniger scharfsinnigen, Ermittler stehen für eine neue Generation Krimiprotagonisten. Deutsche Spannungsromane sind heute so gefragt wie niemals zuvor. Dass diese dabei oft einen regionalen Bezug haben, den ein Amerikaner im seltensten Fall nachvollziehen kann, stört scheinbar nur bedingt. Zeitgenössische Autoren binden dieser Tage auch eher Horror- oder Fantasyaspekte ein, als dass sie im Zuge der Whodunit den Leser auf eine Schnitzeljagd zum wahren Mörder schicken. Vielversprechende neue Schriftsteller sind beispielsweise Peter V. Brett, Patrick Rothfuss und unser Facebook Veranstaltungs Tipp Markus Heitz. Was Fantasy als Überschrift trägt, beinhaltet zumeist Vampire. Ein Abklingen dieses Booms ist noch immer nicht absehbar. Die Krimijugendliteratur sollte beinahe um eine weitere Sparte ergänzt werden. Deutsche Bücher verdrängen ganz langsam die bis dato so beliebten skandinavischen Importe, die im Vergleich zu den anderen weltweiten Veröffentlichungen kreativer daher kamen als ihre Konkurrenz. Auch wird das lange verkannte Medium eBook mit jedem Tag wichtiger. Überraschungserfolge sind in diesem Bereich möglich,  da sich auch Autoren etablieren können, die bis dato keinen Verlag gefunden hatten und mit dem eBook eine günstige Möglichkeit vorfinden, ihre Niederschriften selbst zu publizieren.

Oft gestellte Fragen

Worin besteht denn nun eigentlich der Unterschied zwischen Krimi und Thriller und gibt es diesen überhaupt?

Den gibt es sehr wohl. Was beide voneinander trennt, ist im Wesentlichen die zusätzliche Verfolgung des Ermittlers. Das heißt, dass nicht nur Dritte Opfer eines Killers werden können, sondern speziell auch der Beamte, Detektiv oder private Ermittler in ständiger Gefahr schwebt. Außerdem kann pauschal gesagt werden, dass bei einem Thriller die Mordversuche anfänglich fehlschlagen und eine stetige Ungewissheit über den Hauptfiguren schwelt. Bei einem Krimi ist die Tat oft bereits schon am Anfang vollzogen. Der Thriller hat den großen Anspruch eine Spannung zu steigern und muss nicht zwangsläufig mit einem Mord in Verbindung stehen.

Was genau ist Whodunit?

Whodunit ist ein Teilgenre des Krimis, das sich aus dem Englischen „Who has done it?“ ableitet und phonetisch verkürzt wird. Der Frage nach dem „Wer hat es getan?“ gehen Ermittler und Leser gleichzeitig mit dem selben Wissensstand auf dem Grund. Miss Marple und Hercule Poirot sind wahrscheinlich die berühmtesten Ermittler aus diesem Bereich.

Neue Woche – neues Glück!

Ein Blogeintrag wie ein Bildungsurlaub! Auch kommende Woche warten wieder aufregende Bücher auf Euch, die wir ausführlicher begutachten und dabei auch die Autoren nicht außer Acht lassen werden. Die Chancen schwinden allmählich, eins der täglich verlosten drei Krimipakete ergattern zu können, in denen sich fünf atemstockende Toptitel befinden. Besucht einfach unseren Krimishop und beantwortet die mit jedem Tag wechselnde Preisfrage. Viel Spaß und noch mehr Glück!

 


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter