Unser Kinotipp: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Wenn_du_stirbst_zieht_dein_ganzes_Leben_an_dir_vorbei_sagen_sie_Plakat_01 „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ (englischer Originaltitel „Bevor I Fall“) basiert auf dem gleichnamigen Jugendroman von Lauren Oliver. Im September 2010 erschien Olivers packender Debütroman und entwickelte sich dabei schnell zum absoluten Bestseller. Zudem wurde die begabte US-Schriftstellerin mit ihrem Erstlingswerk für den Deutschen Jugendbuchpreis 2011 nominiert. Die Verfilmung des erfolgreichen Jungendbuchs hat eine ähnliche Grundidee – den gleichen Tag immer wieder und wieder zu erleben, wie die amerikanische Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ aus dem Jahr 1983. Allerdings greift die Autorin in ihrem Roman heikle Themen auf, beispielweise das Leben nach dem Tod. Die Geschichte entwickelt sich zudem aus der Sicht einer jungen und populären Highschool-Queen, die ständig im selben Tag gefangen bleibt.

Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre?

An der Thomas-Jefferson-Highschool in Ridgeview, Connecticut ist die 17-jährige Samantha Kingston (Zoey Deutch) die hübscheste in ihrer Schule. Sam und ihre besten Freundinnen Lindsay (Halston Sage), Ally (Cynthy Wu) und Elody (Medalion Rahimi) sind populär, frech und cool. Dabei genießen sie das perfekte Teenagerleben, wovon die meisten ihrer Mitschüler nur geträumt haben. Der 12. Februar sollte für Sam ein ganz normaler Tag sein. Nach der Schule gehen Sam und ihre Freundinnen auf eine Party, die von ihrem eigenwilligen Mitschüler Kent (Logan Miller) organisiert wurde. Die einzigen Gedanken, die in Sams Kopf durchkreisen, betreffen die Anzahl der Rosen, die sie bekommen wird und auch die danach geplante erste gemeinsame Nacht mit ihrem festen Freund Rob (Kian Lawley). Jedoch geschieht das Unvorstellbare. Nach Kents Party wird die junge Sam in einen Autounfall verwickelt und stirbt. Als wäre nichts gewesen erwacht sie am nächsten Tag in ihrem Bett. Es scheint, alles in Ordnung zu sein. Allerding ist das Datum gleich geblieben, nämlich der 12. Februar. So muss Samantha denselben Tag wieder und wieder durchleben.  Sieben Mal erlebt Sam den gleichen Tag immer wieder neu, bis sie schließlich erkennt, was für ein oberflächliches Leben sie führte. Kein Tag gleicht dem anderen, denn sie trifft jedes Mal andere Entscheidungen. Dadurch wird ihr erst jetzt klar, wie schön das Leben sein kann und wie skrupellos sie sich ihren Mitschülern gegenüber verhalten hat. Nun hat sie die Chance alles richtig zu machen. Doch kann sie ihr Leben überhaupt noch retten?

Der absolute US-Hit nun im Kino

Der beliebte Young-Adult-Roman wurde von der talentierten Maria Maggenti adaptiert. Die Regie des Dramas übernahm Ry Russo-Young. „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ ist ein äußerst interessantes Gedankenspiel, durch das die Zuschauer gemeinsam mit der Hauptprotagonistin den wiederkehrenden Tag immer wieder neu erleben. In seinen vielfältigen Facetten entfaltet sich dabei nach und nach die tiefere Bedeutung der Geschichte, die die Zuschauer zum Nachdenken bringt.

Ab heute ist die Verfilmung der US-Sensation von Lauren Oliver in den deutschen Kinos zu sehen. Einen kleinen Vorgeschmack zum Film gibt uns schon mal der Trailer:


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