Welche Bücher erwarten uns im Jahr 2014?

Day - Stolz und VerlangenWenn ein Jahr endet, gibt es zwei Möglichkeiten, wie man damit umgehen kann. Zum einen besteht die Chance, die vergangenen Monate noch einmal Revue passieren zu lassen. Das haben wir auf der Unterhaltungsebene im Zuge unserer Geschenkideen für Weihnachten getan und die besten Bücher, DVDs und Spielwaren des Jahres zusammengetragen. Heute gehen wir den zweiten möglichen Weg, richten den Blick nach vorne und schauen, welche literarischen Neuheiten das Jahr 2014 mit sich bringt. Bei vielen Autoren und Autorinnen ist es noch unklar, mit welchen Bestsellern sie uns im kommenden Jahr beeindrucken werden. Allein die folgenden fünf Empfehlungen aber würden bereits ausreichen, um uns 2014 unterhaltsam zu gestalten.

Die Bücher 2014 – Drei Damen setzen auf Gefühl

Schon jetzt zeigt sich, dass viele Autorinnen auch 2014 auf ihre bewährten Fähigkeiten setzen. Bei den Damen Jojo Moyes, Lucinda Riley und Sylvia Day steht dabei das Gefühl ganz oben auf der Habenliste. Letztere, bekannt aus der Reihe „Crossfire“, präsentiert im Februar mit „Stolz und Verlangen“ einen leidenschaftlichen Roman, in welchem ein Mann namens Bond versucht, eine reiche Erbin zu beschützen. Knisternde Erotik gehört bei Day zu festen Programm. Dieses besteht bei Lucinda Riley stets aus einem bewegenden Plot in einer Region, die von der Autorin in malerischer Authentizität offenbart wird. „Die Mitternachtsrose“ entführt den Leser ins britische Dartmoor, wo eine US-amerikanische Schauspielerin vom Zauber der 1920er gefangen wird. Während Riley uns bereits Ende Januar verzaubert, müssen Fans von Jojo Moyes bis zum Juni warten. „Weit weg und ganz nah“ kann ihr dritter Roman sein, der es bis nach oben schafft. Moyes neuestes Stück wird garantiert eines der Bücher 2014, weil die Autorin wieder einmal ganz banale Probleme in literarischen Glanz hüllt. Eine junge Frau bekommt die Chance, das Leben ihrer Tochter zu bereichern. Sie ergreift den Moment, gefährdet damit aber ihr weiteres Glück.

Beckett - Der HofDie Bücher 2014 – Ein Nobelpreisanwärter und der Namensvetter eines Gewinners

Bei unserem nächsten Jahresrückblick werden vermutlich nicht nur Schriftstellerinnen die besten Bücher 2014 geschrieben haben. Nein, auch die Herren der Zunft versprechen Unterhaltsames. Zu ihnen gehört beispielsweise der japanische Daueranwärter auf den Literaturnobelpreis, Haruki Murakami. Von diesem bekommen wir schon zu Beginn des Jahres „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“. Besagter Tsukuru Tazaki ist Teil einer Clique, in der jedes Mitglied mit einer Farbe verbunden ist. Nur Tazaki selbst bleibt farblos. Dieser Unterschied wird ihm Jahre später zum Verhängnis und das obwohl niemand ihm sagt, warum das so ist. Bei Simon Beckett, dem Namensvetter des Nobelpreisträgers von 1969, fragt man sich auch häufig nach dem Warum? Warum zum Teufel leben die kranken Protagonisten in seinen Werken ihre Vorlieben aus? Dies fragt sich unter anderem der junge Brite Sean, dessen Fuß in „Der Hof“ von einer Eisenfalle zerfetzt wird. Ab Anfang Februar erfahren wir, warum er sich direkt in die Höhle des Löwen begibt.

Der bücher.de-Blog verabschiedet sich an dieser Stelle aus dem Jahr 2013 und von seinen Lesern, wünscht allen einen tollen Jahreswechsel und hofft auf viele interessante Bücher 2014.


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter