Warum wir so viele „Tiere essen“

Der Mensch muss nicht vieles erledigen in seinem Leben. Sicherlich: Wir tun vieles, aber bei genauer Betrachtung muss man zugeben, dass wir das, was wir tun, häufig selbst wählen, uns für etwas entscheiden oder eben nicht. Es gibt aber auch Dinge, die müssen wir wirklich tun, in jedem anderen Fall können wir nicht fortbestehen. Wir müssen auf unsere Gesundheit achten, uns fortpflanzen, letztlich uns auch sicherlich an Normen orientieren. Tut man das nicht, wird man auf kurz oder lang nicht überleben. Wir müssen auch essen, aber was, darüber streiten sich seit jeher die Gemüter.

Jonathan Safran Foer ist bekennender Gelegenheitsvegetarier, warum, wird in seinem Werk „Tiere essen“ deutlich. Hier schreibt er über seine Gedanken zum aus seiner Sicht viel zu hohen Fleischkonsum der Menschen. Er tut das in sehr philosophischer Art und Weise und hinterfragt, warum wir eigentlich etwas essen, dem so viel Schlimmes vorausgeht. Es ist die Verarbeitung eines Mannes, der direkt vor Ort, auf traditionellen Bauern- und Schlachthöfen, Erlebnisse gemacht hat, die gar nicht jedem Menschen sichtbar vor Augen geführt werden.  Deswegen macht sich wohl nicht jeder Gedanken über das, was auf dem Teller landet. Foer hat es getan, entstanden ist ein kritisches Buch über unsere Genüsse.


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