Die List der Wanderhure von Iny Lorentz – Unser Buchtipp

Lorentz - Die List der WanderhureDie Menschengeschichte ist voller großer Ereignisse. Besonders interessant ist für viele die Zeit des Mittelalters (ca. 6. bis 15. Jahrhundert), gerade weil sie unmittelbar vor der Neuzeit liegt und sich durch die Unterwerfung der Bevölkerung einer kleinen aber durchaus strengen und teilweise auch brutalen Oberschicht auszeichnet. Diese „dunkle“ Epoche ermöglicht Schriftstellern einen großen Spielraum für einzigartige historische Romane. Diesen nutzt auch Iny Lorentz  für ihr neuestes Werk – „Die List der Wanderhure“.

Die List der Wanderhure kehrt zurück zu Marie und Michel

In den ersten drei Werken der Wanderhuren-Romanreihe konzentrierte sich das Münchner Gespann Iny Klocke und Elmar Wolfrath auf die Erlebnisse der Wanderhure Marie und ihrer großen Liebe, Michel. Es folgten zwei Werke über die Sprösslinge der Beiden. Auch auf Wunsch der großen Fanbase wollte man sich nun wieder ganz Marie und Michel widmen. Deshalb ist „Die List der Wanderhure“ kein Roman, der die Geschichte weitererzählt, sondern einer, der eine Zwischenepisode präsentiert. In dieser geht es um ein Geheimnis in einem Waldkloster und das Mittelaltermotiv schlechthin – die Suche nach dem Heiligen Gral.

Die List der Wanderhure ist notwendig

Marie und Michel denken gar nicht daran, ihr Anwesen irgendwann noch einmal abzugeben. Glücklich lebt die Familie auf der Burg Kiebitzstein. In der Nähe jedoch rumort es heftig. Östlich des Waldgebirges schänden Leopold von Gordean und seine Ordensritter das Waldkloster der Äbtissin Isabelle, weil diese ein altes Geheimnis partout nicht preisgeben möchte. Dem Anschein nach könnte es um den legendären Heiligen Gral gehen. Eine der Nonnen, Justina, kann fliehen, wird aber auf ihrem Weg gestellt. Marie und Michel sind zufällig vor Ort und bewahren die junge Novizin vor dem sicheren Tod. Dass sie damit unaufhaltsam in ein riskantes Abenteuer hineinrutschen, wird den beiden erst nach und nach klar.


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