Walter Moers – Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Gut 200 Jahre sind vergangen, seit ein verheerender Feuersturm Buchhaim komplett zerstört hat. „Die Stadt der Träumenden Bücher“ war immer ein Angelpunkt für literarisch Begeisterte gewesen. Einer der Augenzeugen dieser unglaublichen Katastrophe ist der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz, der es mittlerweile zum größten Schriftsteller des ganzen Kontinents Zamoniens gebracht hat. Auf dem Lindwurmfest will er sich von dem ganzen Erfolgstrubel der vergangenen Wochen und Monate erholen und in der Tat wirkt das tägliche Belobhudeltwerden beruhigend auf seine arg gebeutelte Seele. Doch mit einer mysteriösen Botschaft wandelt sich die Situation und Hildegunst macht sich auf an den Ort der Vergangenheit – nach Buchhaim, das längst wieder zur alten Metropole und zum Mekka des Buchhandels avanciert ist.

Längst ist es wieder aufgebaut, Schäden vergangener Tage sind nicht mehr ersichtlich. Vor Ort trifft Hildegunst auf alte Bekannte wie die Buchlinge Gofid Letterkerl und Ojahnn Golgo von Fontheweg oder die Schreckse Inazea Anazazi. Auch einige neue Bewohner und Dinge sind zu finden, so wie die eigenartigen Biblionauten, die skurrilen Puppetisten oder das geheimnisvolle „Unsichtbare Theater“. Alles scheint gelenkt von einem Mysterium – „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“. Mythenmetz verirrt sich immer weiter in dieses und lässt uns durch seinen Übersetzer Walter Moers an der abenteuerlustigen Reise teilhaben.


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