Wahnsinn – Jack Ketchum

Wahnsinn – Jack KetchumEs könnte so schön sein. Eine zufriedene und glückliche Kleinfamilie. Doch in diesem Thriller ist leider nichts so, wie es zunächst scheint. Erzählt wird die Geschichte von Arthur und Lydia (Liddy), die zunächst vorgestellt werden, indem Jack Ketchum erzählt, wie sie aufwachsen. Ganz unterschiedlich erleben sie ihre Kindheit und finden doch eines Tages zusammen und heiraten. Doch nach einiger Zeit merkt Liddy, dass ihr Mann einen Hang zur Perversion und Brutalität hat. Um ihres Kindes willen schaut sie sich das Ganze jedoch zunächst an, bis es aufgrund eines gewissen Vorfalls einfach nicht mehr geht. Was folgt, ist der Kampf Mutter gegen Vater, begleitet von mysteriösen Morden eines Serienkillers.

Mit Wahnsinn hat Jack Ketchum einen äußerst spannenden Thriller geschrieben, der bisweilen eine solch trockene und bedrückende Schreibweise kultiviert, dass es einem schon deshalb Angst macht. Die Gewaltverbrechen und die Gefühle der Menschen werden so authentisch dargestellt, dass man das Buch am liebsten weglegen möchte, aber aufgrund der Spannung kann man es nicht.

Mit viel Einfühlungsvermögen hat der Autor hier einen Roman über häusliche Gewalt und ihre Auswirkungen geschrieben, nebst einer detailreichen Schilderung der Brutalität und Perversion. Nicht unbedingt ein Buch für schwache Nerven oder für Leute, die großes Kopfkino besitzen.


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