Vorschau auf die Bücherhighlights 2013

Adler-Olsen - Das Washington DekretWenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, wagen viele den Blick nach vorne. Was wird einen im neuen Jahr erwarten, welche Überraschungen hält es bereit. Es liegt in unserer Natur, dass wir davon eigentlich rein gar nichts voraussehen, lediglich über gewisse Tendenzen spekulieren können. Innerhalb eines Wimpernschlages kann sich vieles verändern, Pläne sich drehen und der gewählte Weg in eine andere Richtung verlaufen. Letztlich jedoch bleiben die Dinge der Zukunft für uns bis zu ihrem Eintreten unerreichbar, wir dürfen ihnen aber durchaus entgegenfiebern. Für das Jahr 2013 haben viele gestandene Autoren neue Werke angekündigt. Wenngleich man noch lange nicht sagen kann, welche Schriftsteller ebenfalls für Furore sorgen werden, scheinen doch zumindest diese vier für gute Unterhaltung zu sorgen.

Grisham und Adler-Olsen

Voraussichtlich im März bekommen Lesefans einen neuen Roman von Kultautor John Grisham vorgesetzt. Bei „Home Run“ handelt es sich um eine bewegende Geschichte über ein großes Baseballtalent, dessen Karriere ein jähes Ende findet. Baseballer Joe Castle bekommt nach dem College einen Vertrag bei den Chicago Cubs. Anfangs sitzt er dort zwar nur auf der Bank, doch schon seine erste Chance nutzt der gerade einmal 21-Jährige. Für den ausgefallenen First Baseman springt Joe ein. Binnen kürzester Zeit schafft er seinen ersten Rekord, wenig später spricht das Land von ihm. Im Meisterschaftsspiel gegen die NY Mets jedoch verändert ein fataler Wurf eines Neiders die Karriere. Dreißig Jahre später will der Sohn des Mets-Spielers den Geschädigten um Verzeihung bitten, ohne zu wissen, wie die Reaktion ausfällt. Ebenfalls zu empfehlen ist Jussi Adler-Olsens „Das Washington-Dekret“. Der Däne wird schon im Januar erneut beweisen können, dass er durchaus auch ohne Ermittler Carl Mørck und das Sonderdezernat Q ordentliche Thriller schreiben kann. Mord, eine politische Entscheidung und das mächtigste Land der Erde im Ausnahmezustand liefern mächtig Spannung.

Baumgartner - HimmelsstürmerWenn der Himmel so nah ist

Extremsportler Felix Baumgartner setzte im Oktober 2012 ein absolutes Ausrufezeichen, als er sich aus fast 40 Kilometern Höhe hinunter auf die Erde stürzte. In „Himmelsstürmer“ will der Österreicher allen Menschen erzählen, was für ein Gefühl es ist, mit Schallgeschwindigkeit zu fliegen. Ab Mai können wir seinen Sprung vielleicht nachvollziehen und das Adrenalin in den eigenen Adern spüren. Doch nicht nur das, Baumgartner lässt den Leser auch an den Vorbereitungen, Zweifeln und eigenen Ängsten teilhaben. Wir sind bereits gespannt, wovor dieser Gigant sich fürchten kann. Beim Italiener Luca di Fulvio, der zuletzt mit „Der Junge, der Träume schenkte“ brillierte, freuen wir uns auf „Das Mädchen, das den Himmel berührte“. Was genau uns dort ab Februar erwartet, ist noch ein wenig unklar. Klar ist, dass der Autor da anfängt, wo er aufgehört hat. In Venedig scheint eine Lebensgeschichte zu lauern, die uns erneut zu beeindrucken versucht. Die beinahe 1000 Seiten werden es vermutlich schaffen.

 


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    28.01.2013
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