Viel zu früh verstorben

Heath Ledger Viel zu früh verstorbenEs zeigt sich immer wieder im Leben, dass Unerwartetes passiert. Das kann eine Bahn, die zur Abwechslung mal pünktlich kommt, das Durchdringen der Sonnenstrahlen an einem ansonsten vollkommen verregneten Tag oder auch ein Gegentor in der Nachspielzeit sein. Manchmal sind diese Dinge toll, denn sie bereichern unseren Alltag, manchmal sind sie aber auch weniger gut und stellen Dinge auf den Kopf, die vorher so geordnet schienen, da sie so plötzlich und eben unerwartet geschehen. Einer dieser Fälle war der plötzliche Tod des Hollywoodstars Heath Ledger zu Beginn des Jahres 2008. Noch drei Tage zuvor arbeitete er unter Terry Gilliam vor der Kamera. Das Resultat kam 2009 als „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ in die Kinos. Es war der letzte Film, in dem wir Heath Ledger bei dem sahen, was ihm am meisten Freude bereitete: die Schauspielerei.

joker Viel zu früh verstorben2001 schaffte der gebürtige Australier, der bereits als Teenager in Hollywood sein Glück versuchte, mit „Ritter aus Leidenschaft“ den großen Durchbruch. Es folgten Filme wie „Brothers Grimm“ und „Brokeback Mountain“, der ihm seine erste Oscar-Nominierung einbrachte. Ledgers letzter komplett gespielter Film war die Fortsetzung der Batman-Reihe. In „The Dark Knight“ setzte er mit seiner Darbietung der Rolle des Jokers einen neuen Standard der Schauspielgeschichte, posthum erhielt er dafür 2009 einen Oscar. Biografie-Autor Brian J. Robb zeigt in „Heath Ledger“ das kurze Leben des erfolgreichen Schauspielers. Es ist eine Art Hommage an eines der vielversprechendsten Talente der Schauspielkunst, dessen Leben ein viel zu schnelles Ende nahm.


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