Verloren von Kathryn Taylor – Unser Buchtipp

Taylor - VerlorenSeit gut zwei Jahren feiern erotische Werkreihen absolute Hochkonjunktur. Von E. L. James´ Shades of Grey bis zu Sylvia Days Crossfire-Bänden. Ja, Frau traut sich wieder, auch zu Büchern zu greifen, die bei einer Leserunde in den öffentlichen Verkehrsmitteln einst für Aufsehen sorgten. Mittlerweile hat sich derartige Lektüre dort etabliert, dieses offen ausgelebte Interesse wird als ganz gewöhnliches Faktum hingenommen. Ein Ende ist dabei noch längst nicht absehbar, schließlich sorgen Autorinnen wie Kathryn Taylor dafür, dass es immer wieder etwas zum Nachholen gibt. Mit ihrer Colours-of-Love-Reihe erfüllte sich die Kanadierin den lang ersehnten Wunsch, Schriftstellerin zu werden. „Verloren“ ist bereits der dritte Roman aus der Sammlung.

Verloren von Kathryn Taylor – Neubeginn des erotischen Abenteuers

Wer sich bei „Entfesselt“ und „Entblößt“ an die Charaktere Grace und Jonathan gewöhnt hat, muss seine Gedanken nun wieder neu ordnen. Nicht nur das Titelpräfix hat sich verändert, auch die Personalien zeigen einen Neuanfang. Anstelle von Grace erleben die Leser in „Verloren“ die Geschichte von Sophie. Diese ist bereit für eine erotische Reise in die Ewige Stadt, wo mit Kunstprofessor Matteo auch der neue Jonathan auf sie wartet. Reichlich aufgeregt steigt sie in den Flieger nach Rom und kommt schon bald in den Genuss der sinnlichen Aura eines italienischen Romantikers.

Verloren von Kathryn Taylor – Fazit

Matteo Bertani ist kein gewöhnlicher Mann, aber vielleicht genau der Richtige, um Sophies Gefühle endlich einmal ernsthaft zu bewegen. Kathryn Taylor inszeniert eine sinnliche Liebesgeschichte und spart keinesfalls mit leidenschaftlicher Beschreibung der inneren Bewegtheit. Schnell verfällt Sophie dem italienischen Charme. Obwohl sie mitbekommt, dass Matteo sie auch in echte Schwierigkeiten bringen kann, kommt sie nicht mehr von ihm los. Der attraktive Italiener scheint ganz genau zu wissen, womit er die Schwärmende für seine Interessen gewinnen kann und so ist es nur eine Frage von wenigen Seiten, bis sich Sophie vollkommen in seinem Wesen „Verloren“ hat. Kathryn Taylor hält die Spannung dennoch bemerkenswert clever bis zur letzten Seite hoch und bereitet uns auf das finale Geschehen, dass es als Verführt ab März zu lesen gibt, vor.


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