Unser Buchtipp: Schwerter des Zorns

In seinem historischen Roman „Schwerter des Zorns“, dem zweiten Band der Empire“ – Reihe, entführt der Autor Anthony Riches uns erneut in das Britannien zur Zeit des römischen Reiches unter Herrschaft des Kaisers Commodus. Dort folgen wir den römischen Legionen bei ihrem Kampf gegen die sich ihnen widersetzenden Stämme und ihrem Versuch die Provinz, für deren Eroberung sie so lange gekämpft haben, zu sichern.

Schwerter des Zorns – Inhalt

In der „Schlacht des verlorenen Adlers“ schaffte es die erste tungrische Kohorte den Hadrianswall gegen die Rebellenarmee zu verteidigen – und das nicht zuletzt dank des jungen Zenturios Marcus Tribulus Corvus, der sich sowohl durch seine Fähigkeiten im Kampf als auch sein Führungstalent beweisen konnte. Doch die Aufmerksamkeit, die ihm durch seine Heldentaten zuteilwird, bringt ihn in große Gefahr. Denn sein richtiger Name lautet Marcus Valerius Aquila und er wird aufgrund des Verrats seiner Familie am Thron von den Häschern des Kaisers gesucht.

Auch die Gefahr durch die Kriegshorden des Häuptlings Calgus ist noch lange nicht gebannt. Durch die Verluste in den vergangenen Schlachten ist die erste tungrische Kohorte zudem mehr denn je auf Verstärkungstrupps angewiesen. Als sie anstelle der versprochenen germanischen Infanterie jedoch mit syrischen Bogenschützen versorgt werden, muss Marcus die kampfunerfahrenen Männer in kürzester Zeit zu Soldaten ausbilden, denn der nächste Feldzug steht unmittelbar bevor.

Als wäre dies noch nicht genug, hat es sich der gerade aus Rom eingetroffene Präfekt der zweiten Kohorte, Furius, zur Aufgabe gemacht, den Flüchtigen Marcus ausfindig zu machen und ihn gefangen zu nehmen. Und so sieht sich der Zenturio nicht nur den barbarischen Kämpfern aus dem Norden gegenüber, sondern auch einem skrupellosen Vorgesetzten, der vor nichts Halt macht, um seine Position zu verbessern …

Schwerter des Zorns – Eine actionreiche Geschichtsstunde

Der Einblick in das Leben der römischen Legionen, wie auch deren Vorgehensweise im Kampf, den Anthony Riches mit „Schwerter des Zorns“  bietet, ist faszinierend und spannend zugleich. Zwar bleibt der Realismus an mancher Stelle zu Gunsten der Action auf der Strecke, doch das tut, ebenso wie die verwendete modernere Sprache, dem Lesevergnügen keinen Abbruch.


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