Unser Buchtipp: Das Porzellanmädchen von Max Bentow

Mit seinen Psychothrillern um Kommissar Nils Trojan reißt der Autor Max Bentow eine immer größere werdende Leserschaft in seinen Bann und ist ebenfalls ständig auf den deutschen Bestsellerlisten vertreten. In seinem neuesten Buch Das Porzellanmädchen gönnt er seinem beliebten Ermittler jedoch eine Pause und zeigt, dass er auch mit neuen Figuren großartige Geschichten erzählen kann, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Das Porzellanmädchen – Inhalt

Ein junges Mädchen spaziert alleine durch den Wald und genießt den Tag. Ein spontaner Ausflug, niemand weiß, dass sie dort ist. Doch die Idylle endet auf abrupte Weise, als sie von einem unbekannten überwältigt und entführt wird. Der mit einer Gasmaske verhüllte Verbrecher bringt sie in ein abgelegenes Haus, misshandelt sie und behandelt sie wie eine Puppe. Eine Puppe ist auch die einzige Gesellschaft, die sie in dieser ausweglosen Situation hat – ein Geschenk des Wahnsinnigen. Tage vergehen, doch sie erträgt was ihr passiert und schmiedet Fluchtpläne…

Jahre später ist Luna Moor eine bekannte Krimi-Schriftstellerin. Das furchtbare Erlebnis aus ihrer Jugend verarbeitet sie in ihren Büchern, doch die Dämonen ihrer Vergangenheit kann sie auch so nicht abschütteln. Um endlich Klarheit über das Geschehene zu erlangen, beschließt sie das Haus im Wald erneut aufzusuchen. Begleitet wird sie dabei von Leon, dem fünfzehnjährigen Sohn einer Freundin, um den sie sich eigentlich kümmern sollte – und einer unheimlichen Puppe.

Das vermeintlich verlassene Haus hat auch nach all den Jahren nichts von seiner furchteinflößenden Atmosphäre eingebüßt. Es dauert nicht lange, bis sich Luna und Leon der Gefahr bewusst werden, in die sie sich begeben haben. Doch welche Rolle spielt das Manuskript zu Lunas neuem Roman in diesem Albtraum?

Das Porzellanmädchen – Gruselig und verstörend

Bereits die ersten Seiten von „Das Porzellanmädchen“ lassen keinen Zweifel daran, dass es sich beim neuesten Werk von Max Bentow nicht um leichte Kost handelt. Unmittelbar schleift der Bestsellerautor seine Leser und seine Protagonistin in ein Horrorszenario, das auch den Ton für den Rest des Romans setzt. Wer einmal mit dem Lesen beginnt, wird „Das Porzellanmädchen“ garantiert nicht mehr aus der Hand legen wollen.


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