Unser Buchtipp: Assassini – Thomas Gifford als Vorbild für Dan Brown und Co.

Dan Brown, Michael Cordy, Matilde Asensi oder Robert Ludlum sind, beziehungsweise waren, begnadete Schriftsteller. Sie alle haben etwas gemeinsam und die Liste der bekannten Autoren ließe sich problemlos um einige Namen erweitern. Neben ihren Worten, die uns zu schaudern imstande sind, ist es vor allem die Thematik, welche sich zwischen ihren Zeilen erkennen lässt. Allesamt haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, den Schauer in das Verborgene eines Riesen der globalen Geschichte zu legen – die katholische Kirche. Ob es als Hommage an diese oder als Kritik zu sehen ist, sei mal dahingestellt, aber es ist nun einmal so mit Schwergewichten, die großen Einfluss ausüben und von daher leider immer auch eine gewisse Angriffsfläche für Verschwörungen offenbaren.

Während Dan Brown wohl als einer der größten Autoren der Populärliteratur-Geschichte in die Annalen eingeht, ist der Name des US-Amerikaners Thomas Gifford eher untergegangen. Dabei sollte gerade dieser an oberster Stelle genannt werden, wenn wir von einem sogenannten Thrillergenre sprechen möchten, in dem es im erweiterten Sinne um Verschwörungen auf religiösem Gebiet geht. Mit seinem Meisterwerk „Assassini“ hat Gifford bereits 1991 einen Vatikan-Thriller der absoluten Extraklasse verfasst. Protagonist Ben Driskill ist trotz seiner katholischen Herkunft längst dem Glauben abgesprungen, doch als seine Schwester, die Nonne Valentine, Opfer in einer kaltblütigen Mordserie wird, begibt sich Ben in altbekannte Gefilde. Val war als Bestsellerautorin auf irgendein Geheimnis in den altehrwürdigen Mauern gestoßen. Dieses muss Ben nun entschlüsseln. Viel Zeit bleibt ihm nicht, denn auch die Uhr des schwerkranken Papstes Calixtus IV. beginnt bereits zu ticken.


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  1. novoline tricks kaufen

    Absolut Hammer Einfall, dies wollte ich auch schon immer mal schreiben, wusste aber niemals wie ich das ausdrucken konnte 😉 .

    11.03.2011
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