Two and a Half Men – Wer ist besser: Charlie Sheen oder Ashton Kutcher?

Am 22. September 2003 ging eine der erfolgreichsten US-Sitcoms an den Start, die Lachmuskeln der TV-Zuschauer zu erobern. Dafür schuf Produzent Chuck Lorre mit Charlie Harper, den Prototyp eines Junggesellen mit einem freizügigen Leben und unzähligen Affären. In einem Haus in Malibu wohnend, wird Charlie (gespielt von Charlie Sheen) von seinem Bruder Alan Harper und dessen Sohn Jake begleitet. Alan ist der völlige Gegensatz zu seinem Bruder, denn er ist konservativ und sehr kontrolliert. Leider muss er deshalb auch regelmäßig die Fehler seines Bruders ausbaden. Sein Sohn ist ihm dabei überhaupt keine Hilfe, dafür bewundert er Charlie viel zu sehr und nimmt seinen Onkel manchmal ernster als seinen Vater.

Die 1. Staffel von Two and a Half Men ist ein perfekter Start, um in das aufregende und lustige Leben Charlie Harpers einzutauchen. Regelmäßig erscheinen hier und in den folgenden Staffeln Nebencharaktere, die der Serie durch lustige und skurrile Eigenarten noch mehr Würze und Humor verleihen. Eine Mischung, die bei den Zuschauern auf der ganzen Welt ankommt und so hat sich die Serie eine feste Fanbasis geschaffen, auch in Deutschland.

Ende 2011 ging die Serie in die 9. Staffel und fand in Ashton Kutcher einen würdigen Ersatz für Charlie Sheen. Die 8. Staffel von Two and a Half Men war für ihn die letzte und das Produktionsteam kündigte Charlie Sheen den Vertrag. Auch ihm echten Leben war Sheen zu sehr Charlie Harper und machte vor allem mit Alkoholexzessen von sich reden.

Aktuell ist Halbzeit in Staffel 9. und wir fragen uns, wie Ashton Kutcher bei den Fans von Two and a Half Men ankommt. Kutcher spielt Walden Schmidt, einen liebeskranken Internet-Milliardär, der kurzerhand Charlies Malibu-Villa kauft und dort einzieht. In Alan findet Walden nun einen guten Freund, der ihm in der ersten Folge sogar das Leben rettete.

Keine Frage, mit Ashton Kutcher geht es gesitteter in der Harper-Villa zu. Zwar übt Walden, wie sein Vorgänger Charlie Harper, eine große Anziehungskraft auf Frauen aus, aber davon nimmt er so gut wie keine Notiz. Was zu teils herrlich eindeutig/zweideutiger Situationskomik führt. Die Meinungen dazu gehen jedoch auseinander und so wünschen sich viele Zuschauer Charlie Sheen zurück. Wir finden jedoch, dass Ashton Kutcher einen fabelhaften Job macht und möchten diese Serie jedem ans Herz legen, der Spaß an skurrillem und manchmal schmutzigem Humor hat.


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  1. Lino

    Mit Kutcher hat die Serie viel verloren. Mag es an den Drehbüchern liegen oder aber an seiner Person. Sheen war in seiner Rolle glaubhaft und authentisch – einfach besser. Ein Kotzbrocken paßt hier viel besser als ein Sunnyboy. Nach drei Folgen mit Kutcher habe ich das Interesse an der Serie leider verloren und gönne mir nun nur noch ab und an eine alte Folge mit Sheen. Schade, dass es so endet.

    21.03.2012
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