True Grit – ein Western, der begeistert

Western haben es in den letzten Jahren an den Kinokassen nun wirklich nicht leicht gehabt, einzig und allein Kevin Costner konnte mit der Verfilmung „Open Range“ relativ große Einspielquoten erreichen. Es scheint, wir haben uns von dem Genre abgewendet und das, obwohl es früher einmal so beliebt war und haufenweise Oscars und andere Preise für sich verbuchen konnte. 1969 bekam Ikone John Wayne einen Oscar für die Darstellung von Marshal Rooster Coqburn in „Der Marshall, einem Western nach der Romanvorlage „True Grit“ von Charles Portis. Genau dieser Roman wurde jetzt erneut verfilmt, wenngleich sich die Perspektiven verschoben haben und auch John Wayne nicht mehr vor der Kamera zu sehen ist.

Für ihn übernimmt in „True Grit“ Jeff Bridges die Rolle des griesgrämigen Marshal Rooster Coqburn, doch 2011 ist dieser keinesfalls die zentrale Person. Der Film spezialisiert sich mehr auf die Rolle der jungen Mattie Ross, welche die Mörder ihres Vaters sucht und dabei auf den „Dude“ stößt. Gespielt wird sie von der 13-jährigen Hailee Steinfeld und wenn man die ersten Einspielzahlen in den USA begutachtet, scheint das Duo Erfolg zu haben. Komplettiert wird das Starensemble von Matt Damon in der Rolle des Texas Ranger LeBoeuf und Josh Brolin, der sich als jener Killer dem Zorn des jungen Mädchens und ihres bärbeißigen Begleiters stellen muss. Hinter der Kamera leisten einmal mehr die Coen-Brüder wundervolle Arbeit, wodurch der Film wohl auch hierzulande, wo wir ihn ab dem 24. Februar zu sehen bekommen, richtig einschlagen dürfte.


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  1. […] Es hätte nämlich auch ganz anders laufen können, wie zum Beispiel im Fall von „True Grit“. Der Western war mit zehn Nominierungen ins Rennen eingestiegen und ist ohne einen einzigen […]

    7.03.2011
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