Tote Mädchen lügen nicht

Was soll man tun, wenn einen die Vergangenheit einholt? Soll man alles leugnen? Schließlich hat man sich ja bereits vor Jahren von dem Alten distanziert. Sollte man lieber darüber sprechen, es neu auf einen wirken lassen? So merkt man vielleicht noch mal ganz genau, was man damals alles falsch gemacht hat. Der Mensch ist ja an sich ein lernfähiges Wesen und so kann er Folgen einordnen und womöglich später anders handeln. Es ist letztlich vollkommen egal, ob wir Gutes oder Schlechtes in der Vergangenheit gelassen haben, vergessen werden wir weder das eine noch das andere.

Auch der Roman „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher spielt mit dem Verhalten aus der Vergangenheit. Um was genau es sich handelt, wird aber erst im Verlauf des Werkes erkennbar. Für den Schüler Clay Jensen scheint es ein ganz normaler Tag, bis zu dem Zeitpunkt, an dem er nach Hause kommt und ein Päckchen findet. In diesem stößt er auf insgesamt 13 Kassetten. Er legt die erste in einen Kassettenrekorder und drückt auf Play. Eine Frauenstimme erscheint, es ist die von Hannah Baker, einer ehemaligen Mitschülerin von Clay. Er weiß noch ganz genau, wie verliebt er einst in sie war, er war nur zu feige, es ihr wirklich zu sagen. Vor zwei Wochen nahm sich Hannah das Leben. Die Kassetten scheinen wie eine Art Abrechnung, in der sie dreizehn Gründe für ihren Tod benennt. Dreizehn  Gründe auf dreizehn Kassetten, die im engen Zusammenhang mit dreizehn Personen stehen. Eine von ihnen ist Clay, aber warum hat gerade er das Paket bekommen?


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