Top Five – Thriller

Es gibt immer wieder Werke, die sich von anderen abheben. So finden sich in jedem Genre Exemplare von verschiedenen Schriftstellern, die ganz besonders zu beeindrucken wussten. In den kommenden Wochen werden wir deshalb jede Woche eine Top Five zu einem ganz besonderen Thema zusammenstellen, die natürlich bei jedem ganz individuell gestaltet sein kann. Womöglich findet der ein oder andere ein Werk in der Liste wieder, was ihm selbst in Erinnerung geblieben ist. Vielleicht auch bekommt man eine Anregung, sich künftig mal ein Schriftstück unter die Augen zu führen oder den Ansporn eine eigene Leseerfahrung weit vorne ansiedeln zu wollen. Den Anfang in dieser Wochen machen die Thriller. Sie behandeln verschiedene Themen und haben doch eine Gemeinsamkeit – sie vermitteln jede Menge Spannung.

Brown - IlluminatiPlatz 5: Dan Brown – Illuminati

Dan Brown war schon vor seinen Geschichten um Harvard-Professor Robert Langdon Literaturkennern ein Begriff. Der wirkliche Durchbruch jedoch gelang ihm erst nach dem Millennium. „Illuminati“ erzählt uns die Geschichte einer der größten Bedrohungen für die katholische Kirche. Während sich alle Kardinäle im Konklave befinden, schnürt der Camerlengo des verstorbenen Papstes sein Intrigennetz immer enger. Teil seiner Inszenierung ist die Bedrohung durch einen alten Gegner, der moderne Technik einsetzt.

Harris - Das Schweigen der LämmerPlatz 4: Thomas Harris – Das Schweigen der Lämmer

So richtig für Aufsehen sorgte „Das Schweigen der Lämmer“ erst nach seiner Verfilmung mit Anthony Hopkins in der Rolle des Kannibalen Hannibal Lecter. Dass aber auch schon die Romanvorlage von Thomas Harris dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lassen kann, zeigt sich ab der ersten Seite. Auf der Jagd nach Frauenmörder Buffalo Bill muss sich Agent Starling in der psychiatrischen Anstalt mit Dr. Lecter treffen und dabei ihre eigenen Ängste überwinden. Wie weit kann sie gehen, um nicht selbst zum Opfer zu werden?

Grisham - Die FirmaPlatz 3: John Grisham – Die Firma

John Grisham könnte problemlos auch alle fünf vorderen Plätze belegen. Er hat jede Menge richtig guteThriller geschrieben. Ganz besonders herauszuheben ist „Die Firma“, die es dank Regisseur Sydney Pollack natürlich auch auf die Leinwand schaffte. Der junge Anwalt Mitch McDeere spürt, dass etwas in seiner Kanzlei falsch läuft. Worum genau es sich dabei handelt, erkennt er erst später. Nach zwei mysteriösen Todesfällen kommt das FBI auf ihn zu und macht ihm relativ deutlich klar, dass der scheinbare Traumjob wesentlich mehr für ihn bereit hält als erahnt hat.

Gifford - AssassiniPlatz 2: Thomas Gifford – Assassini

Thomas Gifford hat sich schon allein aufgrund seiner Vorreiterrolle einen Platz in dieser Liste verdient. „Assassini“ ist Inspiration für alle folgenden Mysterythriller, die sich mit Geheimnissen der Kirche auseinandersetzen. Auf der Suche nach den Mördern seiner Schwester Valentine stößt Jurist Ben auf ein Geheimnis nach dem anderen. Der entscheidende Hinweis scheint ein Foto aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges zu sein, welches ihn nach Rom und in die Archive des Vatikans führt. Dort stößt er auch auf die Geschichte der Assassini, ein Mythos, der wieder zum Leben erweckt wurde.

Eco - Der Name der RosePlatz 1: Umberto Eco – Der Name der Rose

Wer sonst sollte es besser schaffen einen Thriller in einen kirchlichen Kontext zu setzen als ein Italiener? Mit Umberto Ecos Meisterwerk müssen sich heute alle Autoren des Genres messen. Sein vielfach prämierter Roman „Der Name der Rose“ führt den Mönch William von Baskerville in eine Abtei, in der das Böse seine Kreise zieht. Zusammen mit seinem Helfer Adson von Melk muss er nicht nur mysteriöse Todesfälle aufklären, sondern sich auch im immer undurchsichtigeren Labyrinth aus Lug und Trug zurechtfinden.


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