Top Five – Kinderbücher

Kinder sind die anspruchsvollsten Leser, für die ein Autor ein Werk verfassen kann. Wir lesen im Kindesalter anders als ein Erwachsener. Wir sind offener für fantastische Elemente, nicht so kritisch, wenn etwas nicht ganz logisch erklärbar ist. Darüber hinaus denken wir weiter, fantasieren selbst nach der letzten Zeile des Textes noch etwas und entwickeln so eine ganz individuelle Geschichte. Kinderbücher können, sofern sie gut geschrieben sind, eine ganze Generation prägen. Sie können wichtige Marker in der eigenen Entwicklung sein und verdienen sich so zurecht eine eigene Top Five, welche heute die Nachfolge der Top Five – Fantasy antritt.

Der kleine VampirPlatz 5: Angela Sommer-Bodenburg – Der kleine Vampir

In Zeiten, in denen Vampire die Kinosäle, das Fernsehprogramm und Bestsellercharts beherrschen, sollte man auch im Kindesalter schon einmal etwas über die Blutsauger gehört haben. Sommer-Bodenburgs „Der kleine Vampir“ ist dabei definitiv ein ganz lieber seiner Zunft. Rüdigers Freundschaft zum Menschenkind Anton ist das feste Gerüst für eine Reihe gemeinsamer Abenteuer. In diesen lernt Anton Rüdigers Familie und die täglichen Gefahren, die sich ihnen bieten, kennen.

Die kleine HexePlatz 4: Otfried Preußler – Die kleine Hexe

Auch Hexen finden sich seit jeher in unseren fantastischen Gedanken wieder. „Die kleine Hexe“ des Kinderbuchautors Preußler ist zu ihrem Leid erst 127 Jahre als und wird deshalb von den anderen nicht so wirklich für voll genommen. Mit ihrem Raben Abraxas lebt sie in einer schiefen Waldhütte und hat den Traum, einmal mit den Großen bei der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg umherzufliegen. Dafür muss sie jedoch erst einmal die eigenen Zauberfähigkeiten unter Beweis stellen.

Peter PanPlatz 3: James M. Barrie – Peter Pan

Wenngleich er kein Vampir ist und keinen Hexenbesen besitzt – fliegen kann auch „Peter Pan“ von James M. Barrie.  Alles beginnt mit der Jagd nach dem eigenen Schatten, der Peter in das Kinderzimmer von Wendy, John und Michael führt. Die drei begleiten ihn auf seiner Rückreise nach Nimmerland, wo sie die tollsten Abenteuer erleben und sich mit dem bösen Kapitän Hook auseinandersetzen müssen.

Emil und die DetektivePlatz 2: Erich Kästner – Emil und die Detektive

Der kleine Junge, den Erich Kästner in seinem wohl berühmtesten Werk auf die Suche nach einem Dieb schickt, ist eine der ganz großen Identifikationsfiguren während der Kindheit. Viele wollen so sein wie der Hauptakteur aus „Emil und die Detektive“, dem auf seiner Reise nach Berlin das gesamte Geld gestohlen wird. Dies bietet die Ausgangslage für eine Verbrecherjagd, in der Emil ein einzigartiges Team um sich herum bildet.

Pippi LangstrumpfPlatz 1: Astrid Lindgren – Pippi Langstrumpf

Zwar haben wir großartige Kinderbuchautoren in der deutschen Geschichte hervorgebracht, das bedeutendste Werk der Kategorie kommt aber aus einer schwedische Feder. „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren ist das, was alle Zeiten überdauern wird. In der Villa Kunterbunt lebt das eigenständige Sommersprossengesicht mit den zwei roten Zöpfen gemeinsam mit ihrem Pferd Kleiner Onkel und dem Äffchen Herr Nilsson. Klar, dass sich die neuen Freunde Annika und Tommy ohne lange nachzudenken in die Abenteuerwelt von Pippi stürzen.


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