Top Five – Horror

In der letzten Woche stellten wir eine Top Five der größten Dramen der Geschichte zusammen. In ihnen galt es teilweise als vollkommen normal, meuchelmordende Charaktere darzustellen. Bei einem der Vertreter der letzten Woche agierten mafiose Institutionen mit Schusswaffen, bei ihren Auseinandersetzungen floss reichlich Blut. Dies ist irgendwie immer damit verbunden, dass man sich fürchtet, vor dem, was passiert und davor, was dadurch ausgelöst wird. In unserer heutigen Top Five wollen wir dieses Furchtgefühl noch einmal steigern und mit Blick auf das bald anstehende Halloween die größten Horrorwerke aller Zeiten vorstellen.

Simmons - Im Auge des WintersPlatz 5: Dan Simmons – Im Auge des Winters

Wenn man über den Bereich Horror spricht, darf Autor Dan Simmons in einer Auswahl nicht fehlen. „Im Auge des Winters“ schließt an die Vorgeschichte aus „Sommer der Nacht“ an. Nachdem Hauptcharakter Dale Stewart einen Neuanfang starten will, die gescheiterte Ehe und den vergeblichen Suizid in seiner früheren Heimat zu verarbeiten versucht, beginnt in Elm Haven das Grauen von Neuem. Er wird konfrontiert mit Geschehnissen, die er längst verdrängt hatte und mit dem Bösen, das ihn niemals in Ruhe lassen wird.

Clark - VampyrrhicPlatz 4: Simon Clark – Vampyrrhic

Es ist mittlerweile gar nicht mehr so leicht, eine schaurige Vampirgeschichte zu erzählen. Der Bereich ist in den letzten Jahren wahrlich von Liebesgeschichten durchflutet worden. Simon Clark ist mit „Vampyrrhic“ insofern als ein letzter Überlebender anzusehen, der das alte Erbe auf den Schultern trägt. Sein bisher bestes Stück ist die perfekte Symbiose des antiken Vampirkults und den Abgründen der menschlichen Spezies. So zeigt er nicht nur parasitenähnliche Höllengeschöpfe, sondern auch Menschen, die diesen sehr ähnlich sind.

Crichton - Jurassic ParkPlatz 3: Michael Crichton – Jurassic Park

Eigentlich hatte Kultautor Michael Crichton sein Paradestück in Deutschland als „DinoPark“ herausgebracht, die Umtaufe in „Jurassic Park“ hatte ihren Ursprung im gigantischen Kinoerfolg. Dieser ist letztlich nur die Folge eines sehr eindrucksvollen Schriftstückes, dessen Inhalt vielen geläufig sein sollte. Es sind die ehrgeizigen Pläne des Milliardärs Hammond, die das gigantische Projekt ins Rollen gebracht haben. Durch sein Geld konnten Wissenschaftler die DNA von Dinosauriern rekonstruieren. Leider nur machen die im für sie angelegten Park, was sie wollen.

Stephen King - EsPlatz 2: Stephen King – Es

Ähnlich wie Shakespeare in der letzten Woche, ist Stephen King ein Autor, der diese Top Five alleine füllen könnte. Wenngleich es am Ende nicht für die Spitzenposition reicht, ist King doch das Aushängeschild des Genres. Sein Werk „Es“ ist dafür nur eines der vielen Beispiele, die sich anführen ließen. Die Ereignisse, die in der Kleinstadt Derry stattfinden, überschreiten das Normale. „Es“ treibt nicht nur alle 27 Jahre sein Unwesen und tötet Menschen, es steht auch in Verbindung mit dem Schicksal der sieben Junge, die „Es“ für immer besiegen wollen.

Bloch -PsychoPlatz 1: Robert Bloch – Psycho

Angsteinflößender als es Robert Bloch in „Psycho“ gemacht hat, kann man einen Roman nicht schreiben. Die Persönlichkeitsspaltung, die den mordenden Norman Bates ergriffen hat, ist einzigartig in seiner Konzeption und deshalb bisher unerreicht. Alles beginnt mit dem Diebstahl von Mary Crane, die ein neues Leben beginnen will und sich in das Motel des Killers verirrt. Dies passiert in der Folge auch einem Versicherungsinspektor, ihrem Verlobten Sam und Schwester Lila. Erst zu Ende wird der Grund für die vorgestellte Gräueltaten deutlich. Bis dahin erschrecken wir auf jeder Seite neu.


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