Top 5 – Johann Wolfgang von Goethe

Der 28. August ist genau genommen einer von 365 Tagen im Jahr. Bei Schaltjahren ist er gar nur einer von 366. Für die Literaturwelt, insbesondere den deutschsprachigen Raum, aber wird er immer ein besonderer Tag bleiben. Es war der 28. August des Jahres 1749, als eine der Lichtgestalten der Literatur ins Leben trat und es ist der 28. August 2013, an dem wir sein Andenken noch immer in Ehren halten. Johann Wolfgang von Goethe war brillant in seinem Wirken, gilt neben Friedrich Schiller als das große Aushängeschild unserer Literaturgeschichte. Wir sollten wenigstens heute seinen Werken Ruhm und Ehre zukommen lassen.

Goethe - WahlverwandtschaftenPlatz 5: Wahlverwandtschaften

Goethes Roman aus dem Jahr 1809 thematisiert ein komplexes Liebesszenario, bei dem der ständige Zweikampf von Leidenschaft und Vernunft ausgelotet wird. Die Liebe über Kreuz zwischen Eduard, Charlotte, Otto und Ottilie ist der Inbegriff des grandiosen Gefühlschaos´.

Goethe - BalladenPlatz 4: Der Erlkönig

Wer sich mit Literatur beschäftigt, weiß, dass Goethe auch viele Kurzerzählungen und Gedichte hinterlassen hat. Stellvertretend dafür steht die Ballade, die er 1782 schrieb und die später von Franz Schubert vertont wurde. Basierend auf der Übersetzung von Herder entlehnte er den Stoff aus dem Dänischen.

Goethe - Iphigenie auf TaurisPlatz 3: Iphigenie auf Tauris

Auch beim dritten Platz geht es um einen alten, einen mythischen Stoff. 1779 machte Goethe aus der Sage von Orest eine Prosafassung, die er sieben Jahre später in ein Versdrama umwandelte. Iphigenie, die Schwester von Orest, unterstützt ihn beim Rachefeldzug und veredelt so das Geschehen.

Goethe - Die Leiden des jungen WertherPlatz 2: Die Leiden des jungen Werther

Goethes Werther ist häufig Pflichtlektüre in der Schulzeit. Der Briefroman aus dem Jahr 1774 versinnbildlicht zentrale Elemente des Sturm und Drang. Die Werther-Rezeption zeigt, dass es auch zu Goethes Zeit bereits Bestseller gab. Leute rühmten Werthers Liebe und empfanden Mitgefühl für seinen schweren Gemütszustand. Anders lässt sich das Werther-Fieber, dem viele Suizidenten erlagen, nicht erklären.

Goethe - FaustPlatz 1: Faust

„Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.“ Es sind jene Zeilen, die jedem sofort in den Sinn kommen, wenn es um Dr. Faustus geht und die gleichzeitig jedem Sprachbewanderten ein Rümpfen in die neuronalen Bahnen eingliedert. Die 1808 veröffentlichte Tragödie ist ein Idealzeugnis des unbändigen Willens der Menschheit, das Unergründliche in Erfahrung zu bringen. In Kombination mit Liebe, Lug und Betrug ist es das größte Werk unserer literarischen Geschichte.


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