Tom Hanks – Seine besten Filme

Forrest GumpEinen Oscar zu gewinnen, ist für jeden Schauspieler eine besondere Sache. Wenn die Academy Awards verliehen werden, möchte jeder seinen Namen hören, auch wenn bereits eine Nominierung bedeutet, dass man in der absoluten Schauspielelite angekommen ist. Eine Auszeichnung ist letztlich das ultimative Karrierehighlight. Als der Goldling in der Kategorie Bester Hauptdarsteller 1993 an Tom Hanks ging, katapultierte die Wahl einen bis dato nicht groß in Erscheinung tretenden Artisten in die Topriege. Dass er für seine Darstellung des an Aids erkrankten Andrew Beckett in „Philadelphia“ den Oscar erhielt, war Zeugnis des ganz großen Durchbruchs. Er sollte dieses Kunststück gleich im Folgejahr wiederholen. Zahlreiche große Produktionen folgten, so dass Tom Hanks an seinem morgen stattfindenden 57. Geburtstag zurecht von sich behaupten kann, einer der größten Schauspieler aller Zeiten zu sein.

Von der High School zum Theater und ab nach Hollywood

Bereits zum Ende der High School soll Hanks seine Vorliebe für die Schauspielkunst erkannt haben. Das folgende Studium in diesem Bereich war so die einzig logische Schlussfolgerung. Nachdem er sich in Cleveland erste Lorbeeren als Theaterdarsteller verdienen konnte, zog Hanks nach New York, wo er sich zunächst in Comedyfilmen versuchte. 1993 avancierte der Kalifornier dann zum wirklich ernstzunehmenden Darsteller und absolvierte in „Schlaflos in Seattle“  bzw. „Philadelphia“ den entscheidenden Schritt. Es sollten gigantische Jahre folgen. 1994 erhielt Hanks für „Forrest Gump“ gleich den nächsten Oscar. 1995 glänzte er in „Apollo 13“, Ende des Jahrtausends noch in „Der Soldat James Ryan“ und „The Green Mile“.

Robert Langdon gibt alles für seine Rollen

Während sich andere Schauspieler nach solch erfolgreichen Jahren zur Ruhe gesetzt hätten, machte Hanks einfach weiter. Der entfernte Verwandte des ehemaligen US-Präsidenten Abraham Lincoln bewies stets, wie viel er für eine Rolle zu investieren bereit ist. Für „Cast Away“ beispielsweise musste er sich bis nahe an die Magersuchtgrenze heranhungern, um glaubwürdig herüberzukommen. Auch zahlreichen Blockbustern nach dem Millennium verlieh der heute zusätzlich als Synchronsprecher und Produzent Tätige eine außergewöhnliche Note. Mittlerweile ist es schwer, Dan Browns Thriller um den Symbologen Robert Langdon zu lesen ohne an Hanks zu denken. Dabei sind „The Da Vinci Code“ und „Illuminati“ nur zwei weitere große Marker in seiner Vita. Der Star Trek Fan, nach dem Mitte der 90er ein Asteroid benannt wurde, zeigte auch in „Larry Crowne“ und zuletzt in „Cloud Atlas“, dass er zu den ganz Großen seines Fachs gehört.


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