Thorstens Buchempfehlung: „Ubik“

Heute wollen wir uns ein wenig mit dem Science-Fiction Genre beschäftigen. Um genau zu sein mit einem seiner Gründer bzw. Urväter. Philip K. Dick hat in seinem Werk „Ubik“ visionäre Vorstellungskraft bewiesen und ist dadurch endgültig zu den Großen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts geworden.

UbikDoch was ist Ubik? Natürlich will ich hier nicht zu viel verraten, doch soviel sei gesagt, es ist ein Stück Zukunft, oder vielleicht doch nicht? Die Welt, wie sie sich Philip K. Dick 1969 erdacht hat und in seinem Roman vorstellt, spielt in etwa um 1990 herum. Sie handelt unter anderem von Psi-Kräften der verschiedenen Menschen. So gibt es Attentäter, als auch solche, die diese Psi-Kräfte dazu verwenden die Menschen vor dem Bösen zu schützen. Verschiedene Firmen kämpfen hier um die Vorherrschaft und das nicht immer auf die feine englische Art. Auch der Tod ist in der fiktiven Zukunft hinausgeschoben worden. So können Sterbende noch in eine Art Koma versetzt werden, was es weiterhin ermöglicht mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Diese Voraussetzungen schaffen letztlich auch den zu bewältigenden Konflikt. Doch das eigentlich faszinierende dieses Romans, stellt ohne Zweifel seine Multidimensionalität dar. Wer Matrix kennt und mag, wird hier seine helle Freude haben. Irgendwann ist es einfach nicht mehr auszumachen, was wahr und was Illusion ist. Es ist das Spiel mit den Gedanken, den Täuschungen und dem verzweifeltem Versuch Ordnung in dieses Chaos zu bringen, dass diesen Roman zum Leben verhilft.

„For everyone lost in the endlessly multiplicating realities of the modern world, remember: Philip K. Dick got there first.“
(Terry Gilliam)


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