Take That – Progress

Ohne Übertreibung kann man wohl behaupten, dass die Reunion von Take That mit das Spektakulärste in der Musikgeschichte dieses Jahres war. Gary Barlow, Robbie Williams und Co. sind nach 15 Jahren wieder vereint. Daran hat niemand mehr, nicht einmal die größten Fans, geglaubt. Nun ist man dieser Tage auch geneigt, sich bei solchen Wiedervereinigungen etwas skeptisch umzusehen und es nur für einen riesigen PR-Rummel zu halten. Die „abgehalfterten Altstars“ brauchen noch mal etwas Kohle und probieren das auf diese Weise. Mehr als einmal hat man das gesehen, mehr als einmal hat es auch tatsächlich funktioniert.

Doch bei Robbie Williams kann man das wohl kaum unterstellen und so war es tatsächlich sehr verwunderlich. Umso verwunderlicher mag es nun sein, dass ihr neues Album „Progress“ tatsächlich hörbar, ja sogar richtig gut ist. Die Single „Flood“ konnte sofort überzeugen und auch „SOS“ und „Kidz“ haben auf Anhieb neue Fans gefunden. Dabei ist das Album definitiv elektrolastiger, als man es von den Jungs gewöhnt ist. Aber hey, immerhin sind sie mittlerweile auch 15 Jahre älter geworden, obwohl man das einem Mark Owen nicht unbedingt ansieht.

Die Band schafft es auf dem lediglich 10 Titel umfassenden Album (nach 15 Jahren hätte man evtl. mehr erwartet), von Up- zu Midtempo zu wechseln und schöne Balladen einzuflechten. Hier kann man nur sagen: „Gelungener Wiedereinstand“.


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