Das lange Warten hat ein Ende. Dreieinhalb Jahre sind eine wahrlich lange Zeit. In dieser ist für die Deutsche Fußballnationalmannschaft zweimal der Titeltraum geplatzt, viermal wurde der Nobelpreis vergeben und einige Smartphone-Anbieter haben die x-te Version eines Handys vorgestellt. Es ist auch derjenige Zeitraum, in welchem Fans des US-amerikanischen Schriftstellers Dan Brown auf eine neue Abenteuergeschichte des Symbologen Robert Langdon warten mussten. Ab morgen kann nun endlich jeder erfahren, wie sich seine nunmehr vierte Geschichte gestaltet, welchem Geheimnis der Harvard-Professor auf der Spur ist und welche spektakulären Wendungen das Werk bereithält. So viel sei vorher dank der kostenlosen Leseprobe verraten – Brown begibt sich mit „Inferno“ auf die Spuren von Dantes „La Divina Commedia“ und somit direkt nach Florenz, einst die Wiege der Kultur unserer Spezies.
Lange hat es im Kino keinen politischen Thriller mehr gegeben, dem es gelang, die Zuschauer dank eines fesselnden Wirrwarrs stundenlang in den Sitz zu pressen. Zuletzt erreichte vielleicht die filmische Adaption von Robert Harris´ „Ghost“ diesen Status. Nun erscheint am Donnerstag ein neuer Streifen auf der Leinwand. Einer, der in die Tradition des packenden Politthrillers einsteigen könnte und einer, der aufgrund seiner Besetzung bereits die Kinokarte wert ist. „Broken City“ erzählt die Geschichte des New Yorker Ex-Cops Billy Taggart, der scheinbar zufällig zwischen die Fronten des Wahlkamps zweier skrupelloser Bürgermeister-Kandidaten gerät.
Sebastian Fitzek darf man getrost als das Nonplusultra des deutschen Thrillers bezeichnen. Der gebürtige Berliner, der nach eigenen Angaben auch ganz gerne Thriller liest und zwar jene des US-Amerikaners Harlan Coben, hat bereits das eine oder andere literarische Ausrufezeichen gesetzt. Sein Debüt „Die Therapie“ wurde 2006 zum Erfolg, spätestens seit „Splitter“ 2009 sollte er jedem Literaturfreund ein Begriff sein. Fitzeks große Stärke ist es, dass er zumeist Übeltäter schafft, deren Psychoanalyse selbst einen Sigmund Freud vor große Rätsel stellen dürften. Jüngst hat er das in Zusammenarbeit mit Michael Tsokos wieder einmal mit Bravour bewiesen. Nun wandelt er wieder auf eigenen Füßen und präsentiert mit „Der Nachtwandler“ eine Geschichte, die nun wirklich unter die Haut geht.
Endlich ist es soweit. Ein neues Werk vom dänischen Kultautor Jussi Adler-Olsen darf durchgeblättert werden. Dabei kommt man definitiv voll auf seine Kosten, vor allem, weil der Autor sich zur Abwechslung mal wieder an einem Thema versucht, in dessen Gebiet er gar nicht einmal so bewandert ist. Seine Kriminalgeschichten um den Kommissar Carl Mørck vom Sonderdezernat Q, der Spezialeinheit für die ganz besonderen Fälle, avancierten allesamt zum Bestseller. Nun legt der Sohn eines Psychiaters mal kein krankes Verbrechensszenario in Skandinavien vor, sondern probiert es mit einer Verschwörungstheorie im mächtigsten Land des Erdballs. „Das Washington-Dekret“ ist die Reaktion eines Präsidenten, der einen gewaltigen Schicksalsschlag hinnehmen muss.
Kaum ein Autor konnte im vergangenen Jahr solch großes Aufsehen erregen wie der Däne Jussi Adler-Olsen, dessen erschienene Werke bisher allesamt die Bestsellerspitzen durchwirbelten. Vor allem die Geschichten um seinen Ermittler Carl Mørck vom Sonderdezernat Q haben es den Lesern angetan. Doch auch diejenigen Werke, die ein anderes Konstrukt als Grundlage nutzen, wirken unterhaltsam. Ende des Monats möchte der skandinavische Kultautor mit „Das Washington Dekret“ die USA in den Ausnahmezustand versetzen. Bis dahin schauen wir doch mal auf die bisherigen Veröffentlichungen, die Grund genug sind, Jussi Adler-Olsen eine eigene Top Five zu widmen.
Wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, wagen viele den Blick nach vorne. Was wird einen im neuen Jahr erwarten, welche Überraschungen hält es bereit. Es liegt in unserer Natur, das wir davon eigentlich rein gar nichts voraussehen, lediglich über gewisse Tendenzen spekulieren können. Innerhalb eines Wimpernschlages kann sich vieles verändern, Pläne sich drehen und der gewählte Weg in eine andere Richtung verlaufen. Letztlich jedoch bleiben die Dinge der Zukunft für uns bis zu ihrem Eintreten unerreichbar, wie dürfen ihnen aber durchaus entgegenfiebern. Für das Jahr 2013 haben viele gestandene Autoren neue Werke angekündigt. Wenngleich man noch lange nicht sagen kann, welche Schriftsteller ebenfalls für Furore sorgen werden, scheinen doch zumindest diese vier für gute Unterhaltung zu sorgen.
Literarisch gesehen zeigte 2012 ein wirklich facettenreiches Antlitz. Ob es der gruselige und Schweißperlen treibende Thriller war oder aber eine bewegende Geschichte, prickelnde Liebesabenteuer oder was zum Lachen – 2012 hatte definitiv einiges zu bieten. Erst vor kurzem hat Tommy Jaud eine neue Geschichte zu seinem Romanhelden Simon Peters herausgebracht. Mit „Überman“ hat der Komödienautor uns einmal mehr ein lustigen Jahresausklang beschert. Einige Wochen vorher präsentierte Historien-Schreiber Ken Follett den zweiten Teil seiner Jahrhundertsaga. „Winter der Welt“ zählt ebenfalls zu den erfolgreichen Werken des Jahres. Was war außer diesen beiden Lesegenüssen noch so los?
Mit Superlativen sollte man ja immer ein wenig vorsichtig sein. Beim heutigen Filmtipp aber ist das wahrlich nicht so einfach. Ab Donnerstag bekommen Kinobesucher mit „Cloud Atlas“ ein Kinospektakel geboten, das nicht nur dank seiner Geschichte besonders eindrucksvoll daherkommt. Ganz sicher ist es bisher vielen Autoren gelungen, eine bewegende Geschichte zu erzählen, manche beinhalten sogar zwei oder drei. Einige dieser Ausführungen haben es dann auch auf die Leinwand geschafft. Die Inszenierung, auf die heute unser Augenmerk gerichtet werden soll, schafft es ganze sechs Handlungsstränge miteinander zu verweben. Dass sich diese auf fast 500 Jahre verteilen, ist ebenso Charakteristikum des Films wie einzigartige Produktionsprinzipien.
Es gibt immer wieder Werke, die sich von anderen abheben. So finden sich in jedem Genre Exemplare von verschiedenen Schriftstellern, die ganz besonders zu beeindrucken wussten. In den kommenden Wochen werden wir deshalb jede Woche eine Top Five zu einem ganz besonderen Thema zusammenstellen, die natürlich bei jedem ganz individuell gestaltet sein kann. Womöglich findet der ein oder andere ein Werk in der Liste wieder, was ihm selbst in Erinnerung geblieben ist. Vielleicht auch bekommt man eine Anregung, sich künftig mal ein Schriftstück unter die Augen zu führen oder den Ansporn eine eigene Leseerfahrung weit vorne ansiedeln zu wollen. Den Anfang in dieser Wochen machen die Thriller. Sie behandeln verschiedene Themen und haben doch eine Gemeinsamkeit – sie vermitteln jede Menge Spannung.
Gerichtsfälle jeder Art tragen immer einen großen Unterhaltungswert, vollkommen egal, was sie behandeln. Das mag an unserem Hang liegen, immer unser ganz individuelles Verständnis von Recht und Unrecht durchsetzen zu wollen. Deswegen sind es gerade die großen Prozesse, in denen es um einen medial ausgeschlachteten Mord, einen gigantischen Betrugsfall oder eine Verfahren gegen einen Prominenten geht, die uns diskutieren lassen. Sehr beliebt sind erstmals behandelte Themen von einer gewissen gesellschaftlichen Brisanz, so genannte Präzedenzfälle, in denen Urteile gefällt werden, die Folgen nach sich ziehen. Der US-amerikanische Schriftsteller John Grisham hat sich in seinem Schaffen auf genau diese juristischen Fälle konzentriert, mittlerweile 20 Romane zum Thema geschrieben. Gleich mit seinem ersten Justizwerk, „Die Jury“, verdiente er sich hohes Ansehen. Der Roman wurde später mit Matthew McConaughey, Sandra Bullock und Samuel L. Jackson brillant verfilmt. Ähnliches könnte auch dem neuen Stück „Verteidigung“ wiederfahren – Potenzial hat es allemal.
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Besitzt ihr eigentlich Bücher, die euch so gut gefallen haben, dass ihr sie gleich ein zweites oder sogar ein drittes mal gelesen habt?
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Das Warten hat ein Ende - soeben wurde der begehrte Deutsche Buchpreis 2012 vergeben.
Wir gratulieren Ursula... http://t.co/TAP1p4RW
Heute Abend ab 18:00 Uhr findet die Preisverleihung des Deutschen Buchpreis 2012 statt. Hier könnt Ihr dieses... http://t.co/fgEqjBo4
Audio-Gewinnspiel zur Frankfurter Buchmesse Tag 8: Drei Tage lang haben wir nach den teilweise sehr bildlichen E... http://t.co/saQ1hfxP