Sie rückt immer näher, die Leipziger Buchmesse 2012 und natürlich soll sie auch in dieser Woche unser ganz besonderes Augenmerk erhalten. Nachdem wir uns beim letzten Mal den neuen Errungenschaften der Belletristik gewidmet hatten, werfen wir in dieser Woche einen Blick auf die Nominierten in der Kategorie Sachbuch. Dank des buecher.de und Marco Polo Reisespecials können auch sie die größten Werke des Jahres vor Ort begutachten, vorausgesetzt Sie können Leipzig geografisch einordnen.
Es ist nie einfach über Menschen zu schreiben, die uns einige Tage zuvor verlassen haben. Schon gar nicht, wenn sie wie Christa Wolf so im kulturellen Rampenlicht standen und so viele Menschen in ihrer Meinung beeinflusst haben. Christa Wolf verstarb Anfang Dezember im Alter von 82 Jahren und hinterlässt so eine Lücke, die sie bis zu ihrem Tod in der Literatur auf beeindruckende Art und Weise ausfüllte. Wolf ist die Autorin, die wir ewig mit ihrer Erzählung „Der geteilte Himmel“ in Erinnerung behalten, die wir mit zahlreichen Auszeichnungen wie dem Heinrich-Mann-Preis, dem Georg-Büchner-Preis oder dem Nelly-Sachs-Preis in Verbindung bringen und an deren politisches Engagement wir ewig denken werden.
Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht einem der zahlreichen deutschen Comedian bei seiner Arbeit zusehen und zuhören darf und sich dabei großartig amüsieren kann. Dies ist unter anderem dadurch möglich, dass viele Comedians zu Stift und Papier greifen und somit ihren Humor von den großen und kleinen Bühnen auf die heimische Couch bringen. Einer, der hierbei ein bisschen heraussticht ist Eckart von Hirschhausen, denn bei ihm kann man sogar noch etwas lernen. Über den Menschen und seinen Körper beispielsweise. Von dieser positiven Eigenschaft des Lachens berichtet er in seinem neuen Hörspiel „Ist das ein Witz?“.
Bereits als kleines Kind erleben wir häufig unseren ersten Kontakt mit der Welt der Literatur. Die meisten Erlebnisse dieser Art sind sicherlich Märchen, die von den Eltern vorgelesen werden. Um diese Tradition zu fördern und um Kinder bereits früh an Literatur heranzuführen, wurde 2004 der Bundesweite Vorlesetag als gemeinsame Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn ins Leben gerufen. In diesem Jahr findet das Event am 18. November statt und buecher.de ist offizieller Unterstützer der Aktion.
Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten, wie wir an Literatur kommen. Auch in Sachen Format hat sich etwas geändert. Vom Hardcover über das Taschenbuch bis hin zum eBook, der Variante des 21.Jahrhunderts. Die Vielfalt kennt kaum Grenzen und nicht selten verliert man den Überblick darüber, was es zu lesen gibt und was sich lohnt, gelesen zu werden. Eben, weil sich der Markt so vergrößert hat, haben wir unsere Facebook-Fans mal gefragt, wie sie eigentlich an neuen Lesestoff kommen und was die beliebtesten Bücher der Fans sind. Liest man sich eher Rezensionen in Zeitschriften oder dem Netz durch? Oder sind es die Empfehlungen von Freunden und Verwandten?
Ich persönlich habe schon viele Werke von vielen Autoren gelesen. Viele von ihnen haben einen Eindruck hinterlassen. Manche Autoren habe ich aufgrund ihres Werkes später noch einmal gelesen, andere, weil sie mir vom Schreibstil her gefallen haben. Wieder andere sind in meiner persönlichen Gedankenleere versunken, weil sie weder den ersten noch den zweiten Aspekt erreichen konnten. Manchmal sind es auch einzelne Zitate oder die von den Autoren behandelten Themen, die wir in Erinnerung behalten. Der heutige Buchtipp ist all ihnen gewidmet, all jenen großen Autoren, die unsere Kultur prägten und die niemals in Vergessenheit geraten sollten.
Ohne Frage zählt Max Frisch zu denjenigen Autoren, die unsere Literatur, wenn nicht sogar die globale Literatur, verändert und ihr einen Teil des Besonderen gegeben haben. Mich besonders geprägt haben weniger seine Werke „Homo Faber“ und „Andorra“, die ich keinesfalls schmählern möchte, als vielmehr seine zahlreichen Anekdoten und Essays, die stets zum Mitdenken und Hinterfragen angeregt haben. Heute haben wir zumeist Autoren, die sich auf ein Genre, auf ein Gebiet, spezialisieren. Doch wie soll man Frischs Spezialgebiet beschreiben? Ich würde vielleicht versuchen, es als die Vielheit des Lebens zu bezeichnen.
WeiterlesenDer März steht ganz im Zeichen der Literatur, zumindest in Leipzig. Auf Deutschlands zweitgrößter Buchmesse finden sich Literaturästheten und diejenigen, die sich für deren Werke interessieren, zusammen, um die neuen Errungenschaften zu begutachten. Im Fokus steht wie in jedem Jahr auch die Vergabe des Preises der Leipziger Buchmesse, die traditionell am ersten Tag in drei Kategorien stattfinden wird. Insgesamt wurden 480 verschiedene Titel der Jury vorgelegt, jeweils 5 Nominierte gibt es nun in den unterschiedlichen Kategorien. Mit 45.000 Euro Preisgeld dotiert, geht es dem Freistaat Sachsen und der Stadt Leipzig bei dem Preis, der 2011 zum siebten Mal vergeben wird, darum, herausragende deutsche Neuveröffentlichungen zu ehren.
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Wir schenken einigen Dingen große Beachtung. Das kann ein erfolgreicher Sportler sein, ein neuer Kinofilm, eine neue CD. Erscheinen diese im Fokus der Gesellschaft, sprechen wir über sie, wir hören und schauen sie uns an. Nicht selten stellen sie andere CDs, Sportler oder Filme in den Schatten, die mindestens genauso viel Betrachtung verdient hätten, die aber, da man sie erst später richtig zu schätzen weiß, zunächst aus dem Blickwinkel verschwinden. Dieses Unheil kann auch bei Büchern passieren, denn gerade, wenn wir uns ein neues gekauft haben und dieses zu lesen beginnen, vergessen wir den wachsamen Blick für andere, nicht weniger lesenswerte Schriftstücke. Zwei dieser Bücher sind mir im Nachhinein besonders in Erinnerung geblieben.
Der bekannteste und so mancher Meinung nach beste Kritiker Deutschlands, Marcel Reich-Ranicki, feiert heute seinen 90. Geburtstag. Wie man heute in verschiedenen Zeitungen lesen kann, hat er allerdings wenig Lust auf die Festlichkeiten, die am kommenden Wochenende in der Frankfurter Paulskirche stattfinden. Trotzdem soll ihm die Ludwig-Börne-Ehrenmedaille überreicht werden. Zu Ehren Ranickis wird Entertainer Harald Schmidt Brecht-Lieder singen und Thomas Gottschalk eine Rede halten. Doch eigentlich graust es Ranicki davor. „Ich bin in einer schwierigen Situation“, sagte er jetzt in Interviews„ denn solche Anlässe bergen erfahrungsgemäß die Gefahr von Intrigen. Im Laufe meines Lebens habe ich mich jedoch daran gewöhnt.“
Audio-Gewinnspiel zur Frankfurter Buchmesse Tag 10: Ganz sicher sind die Hungerspiele im Fantasy-Werk „Die Tribu... http://t.co/DyPWO5PT
Filmtipp: Abraham Lincoln – Vampirjäger: Es ist ein wahnsinnig große Bürde mit dem Amt des US-amerikanischen Prä... http://t.co/xS8fbVYP
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Ursula Krechel gewinnt mit „Landgericht“ den Deutschen Buchpreis 2012: Am gestrigen Abend begrüßte Prof. Dr. Got... http://t.co/rPHSLNYu
Besitzt ihr eigentlich Bücher, die euch so gut gefallen haben, dass ihr sie gleich ein zweites oder sogar ein drittes mal gelesen habt?
Elias Canetti – Die Stimmen von Marrakesch: Viele Menschen lieben es Geschichten und Eindrücke aus Regionen zu h... http://t.co/3XxlByuQ
Das Warten hat ein Ende - soeben wurde der begehrte Deutsche Buchpreis 2012 vergeben.
Wir gratulieren Ursula... http://t.co/TAP1p4RW
Heute Abend ab 18:00 Uhr findet die Preisverleihung des Deutschen Buchpreis 2012 statt. Hier könnt Ihr dieses... http://t.co/fgEqjBo4
Audio-Gewinnspiel zur Frankfurter Buchmesse Tag 8: Drei Tage lang haben wir nach den teilweise sehr bildlichen E... http://t.co/saQ1hfxP