Das lange Warten hat ein Ende. Dreieinhalb Jahre sind eine wahrlich lange Zeit. In dieser ist für die Deutsche Fußballnationalmannschaft zweimal der Titeltraum geplatzt, viermal wurde der Nobelpreis vergeben und einige Smartphone-Anbieter haben die x-te Version eines Handys vorgestellt. Es ist auch derjenige Zeitraum, in welchem Fans des US-amerikanischen Schriftstellers Dan Brown auf eine neue Abenteuergeschichte des Symbologen Robert Langdon warten mussten. Ab morgen kann nun endlich jeder erfahren, wie sich seine nunmehr vierte Geschichte gestaltet, welchem Geheimnis der Harvard-Professor auf der Spur ist und welche spektakulären Wendungen das Werk bereithält. So viel sei vorher dank der kostenlosen Leseprobe verraten – Brown begibt sich mit „Inferno“ auf die Spuren von Dantes „La Divina Commedia“ und somit direkt nach Florenz, einst die Wiege der Kultur unserer Spezies.
Ein halbes Jahr umfasst sechs Monate und entspricht in etwa 26 Wochen. Das sind ungefähr 182 Tage oder ganze 4368 Stunden. An sich klingt das nach einem ordentlich langen Zeitraum. Für diesen kann man sich eine ganze Reihe an Ereignissen und Abenteuern vorstellen. Für Lou, die Hauptprotagonistin in einem der neuesten Exportschlager von der britischen Insel, ist das aber eine gar nicht mal so lang ausfallende Phase. Vor allem nicht, wenn man bedenkt, was sie während dieser Teilepisode vollbringen muss. Autorin Jojo Moyes schickt die 27-Jährige auf eine Reise zur Grenze zwischen Leben und Tod, muss sie doch den querschnittsgelähmten Will in „Ein ganzes halbes Jahr“ vom Sinn des Lebens überzeugen.
Bärbel Schmidt ist zurück. Was? Kennt man nicht? Ja das stimmt wohl. Dafür aber Dora Heldt, das Synonym der besagten Dame und zugleich eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen, die sich innerhalb der Landesgrenzen finden lassen. Kaum ist ein Werk aus ihrer Hand geschrieben, schon erreicht es Bestsellerstatus. Anders ist der kometenhafte Sprung auf die Toplisten auch bei ihrem neuen Werk „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“ nicht abgelaufen. Die Inkarnation literarischer Unterhaltung präsentiert uns dieses Mal eine Geschichte, die weniger mit Liebesproblemen gefüllt ist, dafür aber mit reichlich Witz und einer gewissen Note an aktuellen Problemen der globalen Gemeinschaft ausgestattet.
Bevor Angela Merkel die Geschicke unseres Landes und letztlich auch die europäischen übernahm, war es um Frauen innerhalb der politischen Spitzenpositionen eher etwas rar. Damen wie Margaret Thatcher bildeten tendenziell eher die Ausnahme, es schien eine Art Männermonopol. Trotzdem aber spielten auch die Frauen in der politischen Führungsetage eine entscheidende Rolle, wenngleich sie es an der Seite ihrer Männer eher aus dem Hintergrund heraus taten. Man denke dabei nur mal an Loki Schmidt oder eben Raissa Gorbatschowa, die verstorbene Frau des ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion und Friedensnobelpreisträgers Michail Gorbatschow. Dieser widmet sich in seinem neuen Werk „Alles zu seiner Zeit“ vor allem der Frau an seiner Seite – es ist sein bisher persönlichstes Schriftstück.
Immer, wenn Showmaster Günther Jauch zur abendlichen prime Time Kandidaten empfängt und ihnen Fragen stellt, die ihnen bei der richtigen Beantwortung Träume erfüllen können, sitzen Millionen Zuschauer zuhause vor der Flimmerkiste. Erst vor kurzem hat es ein Pokerspieler bis zu Frage 15 geschafft und anschließend die Million abgesahnt. Ganz so viel war es am 11. Oktober 2010 nicht, Kandidatin Meike Winnemuth dürfte aber auch mit der halben Million Preisgeld sehr zufrieden gewesen sein. In der Tat war sie das, gab ihr der Gewinn doch endlich die Chance, sich einen langersehnten Traum zu erfüllen. Kaum gewonnen, setzte sich die freie Journalistin in ein Flugzeug, um die Welt zu erkunden und glücklich zu sein. „Das große Los“ eröffnete ihr neue Türen der Menschlichkeit.
Von Hause aus verdient sich der heute 52-jährige Dieter Nuhr seine Brötchen mithilfe verbal geäußerter Worte, die nicht selten ein Schmunzeln beim Zuhörer auslösen. Der Rheinländer gilt als Mitglied der absoluten deutschen Comedyelite, ist neben seinen eigenen Bühnenshows auch auf verschiedenen Großveranstaltungen zu bewundern. Nuhr agiert dabei sehr einzigartig. Nicht bei den Themen, über die er spricht, sondern bei der Art und Weise, wie er dies vollbringt. Zwar ist er sich auch für manchen Running Gag nicht zu schade, generell aber ist es gerade seine sonderbare philosophische Tiefe, die ihn besonders macht. „Das Geheimnis des perfekten Tages“ stellt mittlerweile sein fünftes Buch dar, mal abgesehen von jenen, die zu seinem Showprogramm gehören und einem Fotobuch. Es ist das bisher eindrucksvollste.
Baseball gehört bei uns in Deutschland ganz sicher nicht zu den beliebtesten beziehungsweise bekanntesten Sportarten. Diese heißen hier eher Handball, Biathlon und selbstverständlich König Fußball. In den Vereinigten Staaten von Amerika liegt die Sache etwas anders, zählt Baseball doch dort neben Basketball und Football zu denjenigen Bewegungsspielchen, die schon kleine Jungen bemerkenswert akribisch vollziehen. Sie spielen es später auf dem College und vielleicht auch noch auf der University, wenn sie den ganz großen Schritt in die Profiliga nicht geschafft haben. Diesen vollbracht hat Joe Castle, ein junges Talent der Chicago Cubs, das bei „Home Run“ von John Grisham, eine bewegende Geschichte durchlaufen muss.
Sebastian Fitzek darf man getrost als das Nonplusultra des deutschen Thrillers bezeichnen. Der gebürtige Berliner, der nach eigenen Angaben auch ganz gerne Thriller liest und zwar jene des US-Amerikaners Harlan Coben, hat bereits das eine oder andere literarische Ausrufezeichen gesetzt. Sein Debüt „Die Therapie“ wurde 2006 zum Erfolg, spätestens seit „Splitter“ 2009 sollte er jedem Literaturfreund ein Begriff sein. Fitzeks große Stärke ist es, dass er zumeist Übeltäter schafft, deren Psychoanalyse selbst einen Sigmund Freud vor große Rätsel stellen dürften. Jüngst hat er das in Zusammenarbeit mit Michael Tsokos wieder einmal mit Bravour bewiesen. Nun wandelt er wieder auf eigenen Füßen und präsentiert mit „Der Nachtwandler“ eine Geschichte, die nun wirklich unter die Haut geht.
Vor exakt einer Woche erschien ein neues Werk auf dem Buchmarkt. Eines, das den zweiten Teil einer Trilogie bildet. Schriftstücke jener Kategorie haben es nie besonders leicht. Sie müssen dem Erfolgsdruck, den der erste Teil aufgebaut hat, standhalten und sollen Fans noch fester an die Reihe binden. Sie müssen aber auch bis zum Ende ein gewisses Maß an Spannung aufrechterhalten. Schließlich bilden sie das Bindeglied zum abschließenden Finale. Sylvia Days „Offenbarung / Crossfire Bd.2“ hat also vorab schon einmal ordentlich Druck auferlegt bekommen, die gut vierhundert Seiten lange Liebesgeschichte um Gideon Cross und Eva Tramell konnten ihm gerecht werden. Natürlich stürmt die Autorin mit dem Stück erneut an die Bestsellerspitze.
Die Türen sind wieder offen, die Bücher ebenfalls. Mit dem gestrigen Donnerstag öffneten sich die Tore der Leipziger Buchmesse für alle Lesefreunde. Die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands verfügt über eine lange Historie, hatte von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis zum Jahr 1945 sogar die Spitzenposition inne. Diese gab man anschließend zwar wieder nach Frankfurt a.M. ab. Nichtsdestotrotz aber gilt auch Leipzig heute noch als besonderer Ort, an dem sich Literaturfans über die neuesten Werke und ihre Eindrücke dazu austauschen können. Bis zum Sonntag ist das nun noch möglich. Eingeleitet wurde die Veranstaltung wie immer seit 2005 mit der Vergabe des Preises der Leipziger Buchmesse. In der Königskategorie Belletristik fiel die Wahl auf „Leben“ von David Wagner.
Audio-Gewinnspiel zur Frankfurter Buchmesse Tag 10: Ganz sicher sind die Hungerspiele im Fantasy-Werk „Die Tribu... http://t.co/DyPWO5PT
Filmtipp: Abraham Lincoln – Vampirjäger: Es ist ein wahnsinnig große Bürde mit dem Amt des US-amerikanischen Prä... http://t.co/xS8fbVYP
Heute startet das 4-teilige Historiendrama "Die Säulen der Erde" um 20:15 auf SAT.1, basierend auf dem Bestseller... http://t.co/mVwKrcBw
Audio-Gewinnspiel zur Frankfurter Buchmesse Tag 9: Ganz schön bewegend, wie aufopferungsvoll Harold Fry sich que... http://t.co/t9Nq6B08
Ursula Krechel gewinnt mit „Landgericht“ den Deutschen Buchpreis 2012: Am gestrigen Abend begrüßte Prof. Dr. Got... http://t.co/rPHSLNYu
Besitzt ihr eigentlich Bücher, die euch so gut gefallen haben, dass ihr sie gleich ein zweites oder sogar ein drittes mal gelesen habt?
Elias Canetti – Die Stimmen von Marrakesch: Viele Menschen lieben es Geschichten und Eindrücke aus Regionen zu h... http://t.co/3XxlByuQ
Das Warten hat ein Ende - soeben wurde der begehrte Deutsche Buchpreis 2012 vergeben.
Wir gratulieren Ursula... http://t.co/TAP1p4RW
Heute Abend ab 18:00 Uhr findet die Preisverleihung des Deutschen Buchpreis 2012 statt. Hier könnt Ihr dieses... http://t.co/fgEqjBo4
Audio-Gewinnspiel zur Frankfurter Buchmesse Tag 8: Drei Tage lang haben wir nach den teilweise sehr bildlichen E... http://t.co/saQ1hfxP