Spieltipp: Final Fantasy XIII-2

Final Fantasy XIII hat die nicht gerade geringe Anhängerschaft zwiegespalten. Während die eine Seite begeistert war vom neuem Gameplay, gab es auf der anderen Seite viele kritische Stimmen zur sehr linearen Story. Anscheinend hat sich das Entwicklerteam rund um Director Motomu Toriyama und Producer Yoshinori Kitase fest vorgenommen die Unkenrufe ernst zu nehmen und an einem Nachfolger gebastelt, der nun beide Parteien befrieden soll. Um es vorweg zu nehmen: Das ist vorbildlich gelungen.

Square Enix hat zum einen die Chronosphäre eingeführt. Eine Art Zeitreise-System, das die einzelnen Areale und Zeitepochen miteinander verbindet. Das alleine führt zu sehr viel mehr Spielfreiheit und stellt einen der größten Veränderungen dar. Zudem gibt es rekrutierbare Monster. Habt ihr bspw. ein Monster besiegt, könnt ihr es zähmen und aufwachsen lassen. Das erinnert ein wenig an Pokémon, bietet aber jede Menge Spielspaß.

Final Fantasy XIII-2 vereint nun also eine offene Spielweise, mit viel mehr Freiheiten und verbindet das mit dem vom Vorgänger bekannten cineastischen Einlagen und dem sehr guten Kampfmodus. Herausgekommen ist ein episches Rollenspiel, das mit einer opulenten Spielegrafik aufwartet. Natürlich dürfen die „leicht“ klischeebehafteten Figuren nicht fehlen, aber die gehören eben zur Final Fantasy Welt und ohne sie würde wohl etwas fehlen. Alles in allem hat man aus den vermeintlichen Fehlern der Vergangenheit gelernt und einen sehr guten, neuen Titel herausgebracht, den es auch in der Final Fantasy XIII-2 Limited Collector’s Edition gibt.


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