Spiel des Jahres 2016: Codenames

4015566033481_s1Geschüttelt, nicht gerührt … Beim Spiel des Jahres 2016 treten die Spieler in die Fußstapfen von James Bond und werden zu Geheimagenten. Ihre Mission: Ihre eigenen Codenamen erraten. Dazu brauchen sie weder technischen Schnickschnack von „Q“ noch einen flotten Aston Martin, sondern einfach ihre kleinen grauen Zellen.

Codenames“ ist ein kooperatives Spiel: Zwei Teams aus Geheimagenten spielen gegeneinander. Jedes Team bestimmt einen Geheimdienstchef; die beiden ausgewählten Spieler sitzen nebeneinander und den Agenten gegenüber. Die Geheimdienstchefs kennen die Identitäten aller Agenten: Aus 200 Wortkarten werden 25 zufällig ausgewählte im Raster 5×5 auf dem Tisch ausgelegt, mittels einer Codekarte sehen die Chefs dann, welche Felder die Farbe ihres Teams haben. Zu diesen Wörtern geben die Geheimdienstchefs ihren Teams abwechselnd Hinweise, die aus einem einzigen (!) Wort bestehen. Ein Hinweis kann sich auf mehrere Wortkarten auf dem Tisch beziehen. Die Ermittler versuchen zu erraten, welche (Code-)Wörter ihr Geheimdienstchef gemeint hat. Hier ist Sprachgefühl und Fantasie gefragt: Wenn der Chef z.B. „Fluss“ sagt, dann können die ausliegenden Wörter „Strom“ und „Bett“ gemeint sein. Sobald ein Ermittler eine Wortkarte berührt, enthüllt der Geheimdienstchef deren Geheimidentität. Ist es einer der Agenten des Teams, dürfen die Ermittler weiterraten. Anderenfalls ist das andere Team am Zug. Das Team, das als erstes alle seine Agenten findet, gewinnt!

„Codenames“ ist ein schnell verstandenes Kommunikationsspiel, das am besten ab mindestens vier Personen gespielt wird für 2 oder 3 Spieler gibt es zwar Sonderregeln, aber: je größer das Team, umso mehr Spaß macht das Spiel!

Begründung der Jury zur Wahl zum „Spiel des Jahres“

„Einer ersten Partie Codenames folgt oft die zweite. Dann die dritte, die vierte. Das Spiel mit Assoziationen übt einen Sog aus, dem sich kaum jemand entziehen kann. Möglichst viele Wörter mit einem Begriff zu umschreiben, ohne auf Wörter der Konkurrenz hinzuweisen – diese wiederkehrende Aufgabe ist wie ein Rätsel, das man unbedingt lösen möchte. Gute Varianten für zwei oder drei Spieler runden dieses Teamspiel ab. Wer gerne mit Sprache jongliert, wird Codenames lieben.“


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