The Amazing Spider-Man 2 – Unser Filmtipp

The-Amazing-Spider-Man-2Comichelden haben es selbst in unserer oft so ernsten und regelkonformen Gesellschaft relativ einfach. Sie sind jener Luxus, den wir uns gönnen, um mal ein wenig der realen Alltagstristesse zu entfliehen. Dementsprechend erfreuen sich Batman, Superman und Co. einer großen Fanbase. Viele Menschen kennen und lieben ihre Abenteuer. Einer dieser Helden ist Spider-Man – ein in rotblauem Dress durch die Lüfte fliegender, Spinnenfäden schießender Sonderling, der als Bürgerlicher Peter Parker ein eher langweiliges Dasein fristet. Regisseur Marc Webb hat diesem mit einer nun als Tetralogie angedachten Filmreihe seine ganze Aufmerksamkeit geschenkt. „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“ ist die zweite Auskopplung. Ab Donnerstag ist sie in den deutschen Kinos zu bewundern.

The Amazing Spider-Man 2 – Die Tücken des Superheldendaseins

Peter Parker (Andrew Garfield) hat es nun wirklich nicht leicht im Leben. Während er als Spider-Man in New York City für Ordnung sorgt und allen Gangstern das Handwerk legen möchte, muss er in der High School seinen Abschluss meistern. Außerdem erwartet Freundin Gwen Stacy (Emma Stone), dass er sich mehr Zeit für sie nimmt. Um sie vor großen Gefahren zu schützen, hat er ihrem Vater versprochen, eine Art Sicherheitsabstand zu wahren, was angesichts seiner Gefühle gar nicht so einfach ist. Da ein richtiger Superheld zur Entfaltung seines Glanzes einen richtigen Gegner benötigt, tritt Mister Electro (Jamie Foxx) auf die Bühne. Mit von der Partie ist auch ein Böser namens Rhino, der wie Peters Kumpel Harry Osborn (Dane DeHaan) eine Verbindung zu Oscorp besitzt. Vergeblich suchen werden die Kinofans hingegen Mary-Jane Watson. Regisseur Webb entschied sich trotz abgedrehter Szenen mit Shailene Woodley („Die Bestimmung – Divergent“) gegen eine Einbindung, da er seinem Spider-Man nicht noch mit einer zusätzlichen Dame den Kopf verdrehen und stattdessen den Fokus auf Gwen richten wollte.

The Amazing Spider-Man 2 – Eine Fortsetzung, die sich lohnt

Erst kürzlich beschwerte sich Hauptdarsteller Andrew Garfield über die ständigen Vergleiche zwischen „The Amazing Spider-Man“ und der vorherigen Trilogie, mit welcher Sam Raimi einen Kassenschlager nach dem anderen landete. Ganz nach seinem Lebensmotto „screw the critics“ pfeife er auf die Meinung aller Kritiker. Der Erfolg gibt ihm Recht. 752 Millionen US-Dollar spielte der erste Teil „The Amazing Spider-Man“ weltweit ein. Da lag eine Fortsetzung buchstäblich auf der Hand. Der Erfolg des ersten Films überzeugte die Produzenten gar derartig, dass man die ursprüngliche Trilogie auf nunmehr vier Filme ausdehnen möchte. Dass auch die zwei nachfolgenden Episoden (für Juni 2016 und Mai 2018 angekündigt) einschlagen werden, ist angesichts des herausragenden „The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“ in jedem Fall zu erwarten.

 


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