Spectre – Unser Filmtipp

SPECTREDer beste, mächtigste, actionreichste und längste „Bond“ aller Zeiten. Es sind klanghafte Attribute, mit denen der neue 007 „Spectre“ ausgestattet wurde. In einer derart erfolgreichen Filmreihe scheinen das sehr gewagte Hypothesen zu sein. Klar ist aber auch, dass das für die Agentenfilme mittlerweile vollkommen normale Geheimhalten sämtlicher Infos bei „Spectre“ nicht nur zu vielen Spekulationen angeregt hat, sondern auch für großes, überraschtes Staunen beim Zuschauer sorgen wird. Eine Woche müssen sich die deutschen Kinogänger noch gedulden, bis der vierte Streifen mit Daniel Craig als 007 zu sehen sein wird. Mit dabei sind einzelne bereits bekannte Darsteller, die auf neue Positionen rücken, ein markanter Gegenspieler, teure Autos, äußerst effektive Waffen, geschüttelte Martinis und zwei Bondgirls, die verschiedener nicht sein könnten.

James Bond – 007 im Einsatz der Majestät

Spectre“ beginnt, wie ein echter Bond-Film beginnen muss – mit einer tosenden Actionszene, dank der man gleich ganz genau weiß, wo man ist. 007 (Daniel Craig) jagt am Tag der Toten in Mexiko City einem einzigen Mann hinterher, hinterlässt aber eine Schneise der Verwüstung. Ein komplettes Haus wird dem Erdboden gleich gemacht, ein Helikopter stürzt fast ab, Massenpanik bricht aus. Wahrlich im letzten Moment gelingt es Bond, den Übeltäter zu erledigen und die Mission zu erfüllen. Das jedoch ist nur der Auftakt, denn der Tote gehört zu einem Verbrechersyndikat, das bereits den MI6 unterwandert hat. Chef der Truppe, die sich „Spectre“ nennt, ist Franz Oberhauser (Christoph Waltz), ein alter Bekannter von 007. Wie man es erwarten konnte, treffen die beiden während des 148 Minuten langen Streifens aufeinander bzw. gerät Bond in der Höhle des Löwen direkt auf den perfiden Folterstuhl seines einstigen Blutsbruders. Interessanterweise erfahren die Zuschauer nun auch, wie die einzelnen Filme, in denen Craig bisher als Bond zu sehen war, miteinander verbunden sind.

„Spectre“ überzeugt mit einem der besten Bonds aller Zeiten

Nach Casino Royale“, „Ein Quantum Trost“ und „Skyfall“ ist „Spectre“ nun schon der vierte Bond mit Daniel Craig. Kaum einer sehnt sich noch nach Vorgänger Pierce Brosnan, Craig hat der Rolle ganz eigene Elemente verliehen. Er gilt nunmehr als einer der besten Bonds aller Zeiten, wird im Atemzug mit Sean Connery genannt. „Spectre“ leistet seinen Beitrag dazu und auch wenn Craig immer wieder öffentlich darüber spricht, das Kapitel zu beenden, ist es nicht unwahrscheinlich, ihn auch in Zukunft als 007 bewundern zu können. Bewunderung lösen ohne Frage auch die beiden neuen Bond-Girls aus. Die Französin Lea Seydoux begleitet den Geheimagenten bis zum Ende des Films. Die Show stiehlt ihr Monica Bellucci, die zwar nur kurz zu sehen ist, als ältestes Bond-Girl aller Zeiten aber die jüngere Konkurrenz alt aussehen lässt. Genau genommen fungiert die neue Miss Moneypenny (Naomie Harris) als dritte attraktive Komponente in „Spectre“. Sie kann ebenso wie Ralph Fiennes als neuer Chef M und Ben Whishaw als Q auf ganzer Linie überzeugen. Bliebe noch Christoph Waltz als Hauptgegenspieler. Nach dessen Darbietung in „Inglourious Basterds“ war vorab klar, dass Regisseur Sam Mendes keinen besseren hätte auswählen können.


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter