Sondermann – Comic – Preis

Alles für die Comics

 

Sechs Kategorien und zwei Sonderpreise kennt der Sondermann-Preis, den die Frankfurter Buchmesse in Sachen Comics vergibt, zu Ehren des großen, leider viel zu früh verstorbenen, komischen Malers und Zeichners Bernd Pfarr. Er hat der Welt die Figur ebenjenes „Sondermanns“ geschenkt, des notorischen Angestellten in professioneller Tracht, dem die merkwürdigsten Begegnungen beschieden sind. Jetzt werden in seinem Namen jährlich würdige Vertreter dieser Spezies geehrt, und unter ihnen war gestern auch Ralf König für seinen „Prototyp“, die einigermaßen unkonventionelle Deutung der Genesis, mit der er die Leser im F.A.Z.-Feuilleton als Vorabdruck schon beglückt hatte. Als komischer Newcomer des Jahres fand Michael Meier Anerkennung, der Oskar Panizzas Erzählung „Die Menschenfabrik“ mit Bildern versehen hat. Und dem Belgier Luc Zeebroek alias Kamagurka wurde der Bernd-Pfarr-Sondermann für Komische Kunst zuteil, für den er sich flugs mit einer etwas ungewöhnlichen Gesangsdarbietung revanchierte.


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