Skurille Werbeaktion zum davonfliegen

Fliegenfänger bei Eichborn: Dort musste gestern die gesamte Mannschaft antreten, um die von Werbeleiter Bernd Sparmer eigenhändig mit Werbebanner versehenen und durch die Sicherheitschecks geschmuggelten Fliegen einzufangen – eine feine Aufgabe für Praktikanten und Azubis. Etwa zwanzig Prozent hatte man drei Stunden später immerhin erjagt, „keine einzige tote“ darunter, wie die Presseabteilung versichert. Die von der Agentur Jung von Matt konzipierte Aktion zum Verlagsrelaunch wird den Besuchern und bestimmt auch den Caterern in Halle 4.1 also noch etwas länger Freude bereiten.

Der Thriller bekommt Nachwuchs!

Was uns Frank Schätzing ist, war den Amerikanern Michael Crichton. Nach seinem Tod ist die Planstelle Biotechnologie-Thriller verwaist. Nun meldet sich ein Nachfolger an. Paul McEuen, Physik-Professor an der Cornell University, hat einen Roman mit dem Titel „Spiral“ geschrieben, für dessen Rechte in den Vereinigten Staaten 600 000 Dollar bezahlt wurden. Das Bietergefecht für die deutsche Ausgabe ist noch nicht beendet.

Nicht mehr allein lesen…hm oder so ähnlich

Ab heute wird zurückgeglotzt! Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz hat auf der Messe das „augmented reading“ vorgestellt. Dabei verfolgt eine kleine Kamera Ihre Augenbewegungen, und wenn Sie mich auf dem Bildschirm schnell überfliegen, treten meine Schlüsselbegriffe hervor, und Füllwörter erscheinen blasser und kleiner. Bleiben Sie an einem fremdsprachigen Begriff zu lange hängen, wird automatisch die Übersetzung eingeblendet. Bei langen Dokumenten merke ich mir die Stelle, an der Sie aufgehört haben zu lesen, und hebe sie hervor, wenn Sie neu beginnen. Und bei der Stelle, wo Pferde fliehen, ertönt plötzlich Hufgetrappel. Sie haben da übrigens noch was zwischen den Zähnen.


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