Sie machen das Spiel kaputt

Fußball ist ein Kampfsport, manch harte Zweikämpfe zeigen dies, vor allem wenn es wirklich um etwas geht. Viele haben über das Foul von Boateng an Ballack geredet und dem jetzigen ghanaischen Nationalspieler Absicht unterstellt. Ich vertrete auch diese Meinung, bin mir aber durchaus bewusst, dass jene unschönen Seiten zu dem Spiel dazugehören. Zidane hat mit seiner Kopfstoßattacke im Finale 2006 für viel Aufsehen gesorgt, viele sprachen über den fiesen Materazzi, der ihn scharf provoziert haben soll. In Wahrheit passiert das aber in jedem Spiel und das nicht gerade wenig. Fußball ist der beliebteste Sport der Welt und der, in dem am meisten Geld umgesetzt wird. Davon profitieren alle – Fans und Spieler, Verantwortliche und Zuschauer. Es liefert aber auch eine Plattform für Dinge, die über die Grenzen hinausgehen.

Hooligans sind so eine negative Erscheinung, die der Fußball mit aufwirft. Sie prügeln sich und beleidigen einander. Aus einem Derby zweier benachbarter Mannschaften nehmen die Spieler auf dem Feld blaue Flecken mit, die Fans auf den Rängen nicht selten Fleischwunden und gebrochene Knochen. Wenn West Ham und Millwall aufeinandertreffen, dann wird das Spiel für einige zur Nebensache, die Prügelei im Anschluss ist entscheidend. Deutlich wurde das im Kinofilm „Hooligans“ mit Elijah Wood, sichtbar auch in dem Werk „Hooligans“ von Nick Lowles, der auf 309 Seiten die ganze Brutalität im britischen Fußball darstellt. In Großbritannien wurde der Fußball erfunden, und auch die Brutalität am Rande der Spiele.


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