Shaun das Schaf – Unser Filmtipp

Shaun das SchafNa endlich, möchte der Fan des wolligen Wesens heraus posaunen. Denn endlich nach zwanzig Jahren langer Wartezeit schafft es Kultstar „Shaun das Schaf“ auf die Kinoleinwand. Viele Jahre gingen ins Land, obwohl klar war, dass dieser Kerl großes Kinopotenzial aufweist. Seit 1995 kennen wir ihn, seit jenem Auftritt in der Trickfilmseire „Wallace & Gromit unter Schafen“. Von dieser Nebenrolle hat sich Shaun längst emanzipiert. Er hat die Kollegen nicht mehr nötig, ist heute auch dank der Einbindung in „Die Sendung mit der Maus“ selbst ein gefeierter Star. Nun darf er dafür die ordentlich zusammen gehäuften Früchte ernten und in seiner ersten Kinohauptrolle die Welt um einen weiteren tollen Animationsfilm bereichern.

Shaun das Schaf auf der Suche nach seinem Farmer

So ein Farmalltag kann schon richtig langweilig sein. Besonders, wenn man dann auch noch mit so einer Frisur herumlaufen muss wie  Shaun. Sein Bauer hat beim letzten Scheren nicht wirklich Innovation walten lassen. Er wird schon merken, was er damit ausgelöst hat, denkt sich Schabernack-Freund Shaun. Leider verläuft seine Rache etwas anders als geplant. Denn durch einen ominösen und für den Zuschauer sehr lustigen Zufall wird der Farmer just mit dem Schnitt, den er Shaun verpasste, zum Starfriseur. Während dieser in The Big City für Furore sorgt, begeben sich Shaun und Gefährten inkognito auf die Bauernsuche. Für Hund Blitzer geht es direkt in einen Operationssaal. Trouble verursacht aber auch ein finster dreinblickender Tierfänger, der die Vierbeiner alle einsammeln möchte.

Shaun das Schaf – Regisseur Starzak steckt viel Herzblut hinein

Zwar ist die Erzählung an sich bereits äußerst lustig komponiert. Dass man als Zuschauer aber einen herausragenden Animationsspaß für die komplette Familie bekommt, liegt vor allem an der Detailtreue von Richard Starzak. Der Shaun-Serien-Erfinder gibt seinem Protagonisten die richtige Bühne, um sich frei zu entfalten. Im Zusammenspiel mit Comedy-Veteran Mark Burton legt Starzak (man kennt ihn unter Richard Goleszowski) eine hervorragende Regieleistung hin, die natürlich von den großartigen Gags der einzelnen Charaktere lebt. Visuell gesehen bleiben die ganz großen Überraschungen aus. Dem Gesamtwert des Films tut das aber keinerlei Abbruch. Die einzelnen Anekdoten sind wie in der Serie auch im Kinoabenteuer „Shaun das Schaf“ sehr treffsicher eingesetzt und an manchen Stellen trifft man sogar auf ein wenig satirischen Unterton.


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