William Shakespeares größte Werke

ShakespeareWir haben die Pflicht, uns bei Betrachtung der Literatur nicht nur mit derjenigen zu beschäftigen, die aktuell für Furore und hohe Verkaufszahlen sorgt. Nein, wichtig ist auch, ab und zu den Blick auf jene zu richten, deren Werke die Zeit überdauern. Zumindest, wenn diese, die ganz großen Geister der Literaturgeschichte, ein Jubiläum feiern, sollt man ihnen diejenige Ehre erweisen, die sich durch ihre Schriften verdient haben. Der heutige Mittwoch, der demnach nicht ganz zufällig der Welttag des Buches ist, soll so ganz im Zeichen von William Shakespeare stehen, dessen Geburtstag sich heute zum 450. Mal jährt.

William Shakespeare – Einer, der Feldherren eine Bühne bereitet

Zwar ist das genaue Geburtsdatum des Herrn Shakespeare bis heute nicht zu einhundert Prozent überliefert, der 23. April wird aber vielfach angenommen. Zumal es Belege der Taufe drei Tage später gibt, scheint das Datum begründet. So unklar die genauen Informationen zum ersten Lebenstag Shakespeares sind, so genau ist die Einschätzung seines Gesamtwerkes, das mit nahezu allen einzelnen Stücken Literaturgeschichte konstruiert hat. In zwei ganz besonderen Schriften thematisiert er den Werdegang zweier Feldherren. „Macbeth“ trägt historisch belegbare Züge. Der emsige Feldherr schafft es, sich zum einflussreichen Tyrannen aufzuschwingen, um letztlich auch aufgrund der eigenen Schwächen tief zu fallen. „Othello“ ergeht es  nicht anders. Auch der Mohr von Venedig hat Erfolg, sein Werdegang endet in einem ähnlichen Desaster. Vom gewieften Jago geblendet, verfällt der farbige Protagonist einem Wahn, der ihn dazu bringt, die geliebte Desdemona und später gar sich selbst zu töten.

Shakespeares Werke sind durchzogen von Liebe

Neben der vielen historischen Figuren, die seine Werke durchziehen, setzte Shakespeare vorrangig auf ein zentrales Element. Egal, von welcher Schrift man heute spricht, in jedem lässt sich ein Funke Liebe finden. Bei „Romeo und Julia“ erreicht diese die ultimative Höchststufe. Die Geschichte um das Schicksal zweier Menschen, deren Liebe wegen ihrer unterschiedlichen Herkunft sich nicht so entfalten kann wie sie es verdient, kennt heute jeder. Das gilt auch für so manchen Satz aus Shakespeares Meisterstück „Hamlet“. Ob der Prinz von Dänemark hinter die große Verschwörung kommt oder nicht, kann noch heute auf unzähligen Schaubühnen weltweit erlebt werden. Wir halten es mit dem Meister Shakespeare, loben all seine Schriften und verbleiben mit dem Schlussakkord „Der Rest ist Schweigen“.


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