Serientipp: Transporter

TransporterBei Serien ist es immer von Vorteil, möglichst schon ab der ersten Folge der Szenerie beizuwohnen. Man holt sich gewissermaßen alle Hintergrundinformationen von Beginn an und verhindert es dadurch, im späteren Verlauf Dinge nachschauen zu müssen. In der ersten Folge werden die Charaktere eingeführt, die Hauptelemente der Serie vorgestellt und zumeist auch schon eine Art Suchtfaktor entwickelt, der die Zuschauer dann dazu bringt, sich auch die nächste Folge anzusehen. Damit Actionfans von Beginn an wissen, woran sie sind, empfehlen wir heute „Transporter“. Die Serie, die ab diesem Donnerstag wöchentlich zu sehen sein wird, schließt nicht nur namentlich an das bisher dreiteilige Actionabenteuer mit Jason Statham aus dem Kino an, wenngleich ein anderer in die Rolle des Frank Martin schlüpft.

Vance anstatt Statham

So findet sich Chris Vance in der Hauptfigur des Kurierfahrers wieder. Dass dieser keine gewöhnlichen Postsendungen durch die Gegend fährt, wird einem spätestens nach fünf Minuten klar. Selbst, wenn man sich das Leinwandabenteuer nicht angesehen hat, findet man schnell Kontakt zur Materie. In dieser wird der Transporter Frank Martin von Vance dargestellt. Den 40-Jährigen kannte man bisher nur als Ausbruchsgehilfe von Mister Scofield aus der dritten Staffel von „Prison Break“. Für viele Fans von Statham wird er vermutlich etwas fehl am Platz wirken, kann er den bisherigen Transporter doch zunächst nur bedingt nachahmen. Im Lauf der ersten Staffel, die zwölf Folgen beinhaltet, kann er sich aber nach und nach etablieren.

Bekannte Personen und neue Gesichter

Mit dabei ist wie in der Kinofassung François Berléand in der Rolle des Inspektor Tarkoni, der Martin das Leben schwer macht, ihn aber auch immer wieder unterstützt. Um an Aufträge heranzukommen bekommt der Hauptakteur Unterstützung von der ehemaligen CIA-Agentin Carla, die von der Ungarin Andrea Osvárt gemimt wird. Um diese drei herum gesellen sich immer mal wieder neue Gesichter, wobei auch deutsche Schauspielgrößen wie Uwe Ochsenknecht oder Hannes Jaenicke zu Wort kommen. Das erklärt sich am Mitwirken von RTL, wo man die Serie im Verbund mit US-amerikanischen, kanadischen und französischen Sendern mitproduziert hat. Dementsprechend wird Martin in seinen Missionen auch quer durch die Welt geschickt, wobei dem Zuschauer jede Menge Verfolgungsjagden, Explosionen und Kampfszenen geboten werden.


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