Serientipp: The Big Bang Theory

the_big_bang_theoryOur whole universe was in a hot dense state,

Then nearly fourteen billion years ago expansion started. Wait…

The Earth began to cool,

The autotrophs began to drool,

Neanderthals developed tools,

We built a wall (we built the pyramids),

Math, science, history, unraveling the mysteries,

That all started with the big bang!

Es ist gerade diese Titelmelodie der Barenaked Ladies, die einen schon zu Beginn jeder Folge unseres heutigen Serientipps so richtig in Laune bringt. Die Pro7-Sitcom „The Big Bang Theory“, der wir uns heute nach der Vorstellung von „Criminal Intent“ in der letzten Woche widmen wollen, hat alles, was es für eine erfolgreiche Serie braucht. Sie folgt einem bisher nicht da gewesenen Konzept, verfügt über markante Charaktere und versteht es in jedem Fall, den Zuschauer zu unterhalten.

Hochbegabte Charaktere

Mittlerweile wurden sechs erfolgreiche Staffeln mit insgesamt 112 Folgen abgedreht, ein Ende ist bisher nicht abzusehen. Einen wirklichen Grund dafür gibt es auch nicht, schließlich weiß die Warner Bros. Produktion zu gefallen und stetig mehr Fans in den Bann zu ziehen. Hauptverantwortlich dafür ist vor allem die Zweier-WG um die hochbegabten Dr. Leonard Leakey Hofstadter (Johnny Galecki) und Dr. Dr. Sheldon Lee Cooper (Jim Parsons). Erster verfügt über einen IQ von 173, machte bereits mit 24 seinen Doktor und arbeitet als Experimentalphysiker. Er ist der bodenständige Typ, der trotz seiner Intelligenz noch sehr menschlich wirkt, sich für Science Fiction und Comics begeistert und auf der ständigen Suche nach der großen Liebe ist. Sein Mitbewohner, der theoretische Physiker Sheldon, hat einen IQ von 187 und interessiert sich ebenfalls für Comics, Science Fiction und jede Menge Video- und Onlinegames. Sheldon hatte den ersten Doktor bereits mit 16 in der Tasche und wirkt irgendwie stets ein wenig weltfremd, hochnäsig und sonderbar.

Die Unterschiede machen die Serie aus

In der ersten Folge treffen beide im Hausflur auf ihre neue Nachbarin Penny (Kaley Cuoco), die absolut in das klischeehafte Blondinenbild passt. Bildhübsch und noch immer auf den Durchbruch im Filmgeschäft wartend, bildet sie den perfekten Kontrast zu den beiden Intelligenzbestien. Auch die weiteren Charaktere, die im Verlauf der Staffeln zum festen Bestandteil werden, haben ihre Besonderheiten, die der Serie die richtige Würze verleihen. So wären da noch der jüdische Raumfahrtingenieur Howard und der indische Astrophysiker Raj, die nicht nur die Hobbys der beiden Hauptakteure teilen. Mit der Zeit rücken auch noch zusätzliche weibliche Charaktere in den Fokus. Bernadette, eine Arbeitskollegin von Penny und studierte Mikrobiologin, besticht mit ihrer eigenartig hohen Stimmlage und verliebt sich in Howard. Dr. Amy Farrah Fowler avanciert hingegen zum weiblichen Spiegelbild von Sheldon, was ihre Beziehung nicht nur platonisch, sondern auch sehr eigenartig wirken lässt. Alle zusammen ergeben letztlich die perfekte Symbiose aus verschiedenen Menschen, die uns alle zusammen als „The Big Bang Theory“ brillant unterhalten können.


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